Marktplatz für App-Entwicklung: Salesforce nimmt Heroku Elements in Betrieb

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Salesforce.com Logo (Grafik: Salesforce)

Heroku Elements ist als Marktplatz für App-Komponenten, Tools und Services konzipiert. Es soll Entwicklern helfen, Apps deutlich schneller zu entwickeln. Auch Dienstleistungen und Werkzeuge sollen sie dort finden. Auf dem Marktplatz gibt es freie Basiskomponenten und freie sowie kostenpflichtige Add-ons.

Salesforce hat mit Heroku Elements jetzt einen Marktplatz für App-Entwickler allgemein zugänglich gemacht. Darüber soll es ihnen möglich sein, Apps weitgehend aus vorgefertigten Elementen zusammenzusetzen. Gemäß der Tradition von Salesforce stehen zunächst Anwendungen für die Interaktion mit Kunden im Mittelpunkt, zu den verfügbaren Komponenten zählen unter anderem Nachrichtendienste, Zahlungssysteme, App-Monitore und Datenspeicher. Außerdem werden über Heroku Elements auch passende Dienstleistungen und Werkzeuge angeboten.

Smartphone-Apps (Bild: Shutterstock/Oleksiy-Mark)

Einige der bei Heroku Elements angebotenen App-Komponenten wurden vom Anbieter selbst entwickelt, die Mehrzahl haben jedoch Partner bereitgestellt. Zum Partner-Ökosystem von zählen nach Angaben von Heroku derzeit über 1500 Softwarefirmen und Open-Source-Entwickler. Deren Angebote lassen sich nach Update-Aktualität, Anzahl der Installationen sowie regionaler Verbreitung sortieren.

Grundsätzlich werden auf Heroku Elements drei Kategorien von Komponenten angeboten: Add-ons, sogenannte Heroku Buttons und Build-Packs. Heroku Buttons und Heroku Build-Packs sind freie Ressourcen. Die Preise für Add-ons legt der jeweilige Anbieter fest.

Als Add-ons werden integrierte Tools und Services bezeichnet, die existierende Apps ergänzen oder verbessern. Um die Auswahl zu erleichtern, bietet Heroku Elements eine Vorschau der jeweiligen Add-on-Funktionalität.

Als Heroku Buttons bezeichnet der Anbieter Komponenten von Drittanbietern, Bibliotheken sowie Muster-Apps. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie sich bereits mit einem Klick einsetzen lassen. Auf dem Marktplatz sehen Entwickler, welche Heroku Buttons neu sind und welche aktuell häufig genutzt werden.

Mit den sogenannten Build-Packs schließlich lässt sich der Entwicklungsprozess an die jeweils bevorzugte Plattform, Sprache und Community anpassen. Laut Salesforce enthält Heroku Elements bereits “mehrere hundert” solcher Build-Packs.

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