Akioma integriert Angebotsmanagement in ERP- und CRM-Systeme

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Angebotserstellung /Shutterstock/Marta Paniti)

Der Cloud-Service des Freiburger Unternehmens soll komplexe Prozesse vereinfachen und es leichter machen, schnell Angebote für Kunden zu erstellen. Der Hersteller spricht von 50 bis 80 Prozent Zeitersparnis bei ersten Anwendern. Schnittstellen zu Systemen wie SAP oder Microsoft Dynamics NAV helfen bei der späteren Abwicklung der Aufträge.

Auf dem Vertriebsmanagementkongress am 7. und 8. Mai in Berlin wird das Freiburger Start-up Akioma eine Cloud-Lösung vorstellen, die Unternehmen dabei unterstützen soll, Angebote zu schreiben. Der bereits erhältliche Cloud-Service soll helfen, auch komplexe Offerten bis zu fünfmal schneller zusammenzustellen, als es mit gängigen Produkten derzeit möglich ist.

Akioma Angebotsmanagement (Bild: Akioma)
Der Nutzer kann aus vielen Vorlagen auswählen, um seine Angebote schneller zu erzeugen. Das Angebotsprogramm holt die passenden Daten aus anderen Systemen und setzt sie in das gewählte Template (Bild: Akioma).

Wichtige Daten lassen sich durch die Integration in ERP- und CRM-Systeme per Drag and drop in das Angebot übernehmen. Die Cloud-Anwendung wird pro Nutzer, Monat und verwendeten Modulen als Abonnement angeboten. Da die Anforderungen je nach Firma sehr unterschiedlich ausfallen können, will der Marketing-Verantwortliche Ivo Pfeil keine festen beträge nennen – die Verträge können jeweils einzeln verhandelt werden. In der kleinsten Variante, so Pfeil, lässt sich schon mit 20 Euro pro Nutzer und Monat beginnen.

Statt Drag and drop hilft oft auch Automatisierung. Einmal eingerichtet, holt sich die Akioma-Lösung die notwendigen Daten selbständig aus vorhandenen CRM- oder ERP-Systemen: In der Akioma-Anwendung geänderte Angaben, etwa die Beschreibung einzelner Produkte, synchronisieren sich automatisch mit den bestehenden Systemen.

Damit das Angebot so schnell wie möglich fertig zum Kunden kommt, sei diese Automatisierung lebensnotwendig, so Firmengründer und Geschäftsführer Mike Liewehr. Eine Angebotserstellung würden die meisten ERP-Systeme zwar mitbringen, aber in der Praxis müsse vieles manuell eingearbeitet und nachjustiert werden. Grund: Angaben wie Leistungs- oder Produktbeschreibungen würden oft mehrfach in verschiedenen Systemen vorgehalten oder Beschreibungen seien nicht aktuell.

Akioma-Angebotserstellung (Bild: Akioma)

Auch erforderten Änderungen am Angebot meist eine zeitaufwendige Umstrukturierung. “Komplexe Angebote können Katalogstärke erreichen. Für die Erstellung gehen dann Wochen oder Monate ins Land.” Auch eine flexible Preisgestaltung durch automatische Berücksichtigung kundenspezifisch hinterlegter Vorgaben wie Sonderrabatte kann bei Akioma automatisch in das Angebot eingerechnet werden.

Um eine Offerte zu erzeugen, muss der Nutzer nur die passende Vorlage auswählen und das Angebot mit einem Klick als Dokument generieren, etwa in Microsoft Word. Zu Beginn werden die erforderlichen Module aus einem Baukastensystem geholt, das die Erstellung von Angeboten vom ersten Entwurf über anschließende Änderungen bis hin zur endgültigen Formatierung vereinfacht. Einzelne Teile der Angebotspalette lassen sich hier zusammenfügen, inklusive Beschreibungen, Bildern und formatierten Texten. Preise werden automatisch ergänzt und aufsummiert.

Fehler im Angebot – etwa nicht kombinierbare Produkte – erkennt die Lösung automatisch. Durch eine Collaboration-Funktion haben Abteilungen wie Vertrieb und Presales zudem die Möglichkeit, parallel am selben Angebot zu feilen. Die Daten werden in einer ISO-zertifizierten Cloud-Umgebung vorgehalten, die deutschem Datenschutzrecht unterliegt, erklärt der Anbieter.

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