Telekom macht Flatrate-Pakete für Telefon- und Webkonferenzen attraktiver

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Deutsche Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Sie richten sich an Firmen, die Telefon- und Webkonferenzen mit bis zu 50 Teilnehmern durchführen wollen. Ihnen werden nun nur noch drei Kombipakete angeboten, die allerdings umfangreicher sind als bisher. Die Nettopreise liegen zwischen 60 und 120 Euro. Hinzugekommen sind internationale Einwahloptionen zum monatlichen Festpreis.

Die Deutsche Telekom hat Flatrate-Angebot für Telefon- und Webkonferenzen neu strukturiert. Mit den neuen Tarife erhalten Unternehmen nun zum gleichen Preis wie bisher mehr Leistung. Dazu gehört etwa nun bei den Telefonkonferenzen die kostenfreie und unbegrenzte Nutzung von Webkonferenzen.

Deutsche Telekom (Bild: DTAG)

Außerdem können Firmen die bisherigen Flatrate-Pakete nun zum monatlichen Festpreis auf Wunsch auch durch internationale Einwahlnummern ergänzen. Dabei besteht die Wahl zwischen der “Einwahloption Europa” für 19,95 Euro sowie der “Einwahloption Welt” zum Einführungspreis von 39,95 Euro. Der gilt bis 31. Dezember 2015, danach kostet diese Option 49,95 Euro. Die überarbeiteten Flatrate-Pakete und zubuchbaren internationalen Optionen lassen sich einen Monat lang kostenlos testen.

Die monatlichen Nettopreise für die Kombination aus Telefon- und Webkonferenz-Flatrate liegen für bis zu fünf Teilnehmer bei 59,95 Euro. Für bis zu 15 Teilnehmer kosten sie 99,95 Euro und für bis zu 50 Teilnehmer 119,95 Euro. Zum Start des Angebots waren lediglich bis zu 25 Teilnehmer zugelassen, die Preise für das Kombiangebot reichten von rund 75 bis 150 Euro. Jetzt entsprechen sie den Preisen der bisherigen Telefonkonferenz-Paket. Wer ausschließlich Webkonferenzen nutzen will, bezahlt jetzt allerdings durch die neuen Pakete deutlich mehr.

Der Zugang zu den virtuellen Konferenzräumen erfolgt über eine Telefonnummer beziehungsweise einen Weblink. Für jeden zusätzlichen Teilnehmer berechnet die Telekom 2,99 Euro pro Sitzung. Ein Upgrade in einen höheren Tarif ist jederzeit möglich – auch während einer laufenden Konferenz.

Wie üblich bei ihren Angeboten wirbt die Telekom damit, dass die Daten in Deutschland gehostet werden und dass die Telekom-Richtlinien auf dem deutschen Bundesdatenschutzgesetz basieren. Als weitere Sicherheitsmaßnahme für die Telefon- und Webkonferenzen ist der Zutritt zum Meeting nur möglich, wenn der Moderator es eröffnet hat. Die einzelnen Teilnehmer sowie die gesamte Konferenz lassen sich einfach online oder über die Telefontastatur steuern.

Das Festpreispaket lohnt sich laut Telekom schon ab zwei Konferenzstunden im Monat. Beispielsweise zahlen Firmen, die regelmäßig Web- und Telefonkonferenzen mit kleinen Gruppen, das heißt maximal fünf Teilnehmern, durchführen, beim alternativ erhältlichen, nutzungsabhängigen Minutenmodell rund 3 Euro mehr (63 statt 59,95 Euro). Außerdem senke die ständige Verfügbarkeit einer virtuellen Konferenzmöglichkeit die Hemmschwelle, solche Angebote zu nutzen – und spare dadurch vielleicht das eine oder andere Treffen ein und helfe, Teamaufgaben schneller zu erledigen.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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