Clavister liefert Firewall-Appliance für kleine Rechenzentren

Sicherheitsmanagement
Clavister Firewall (Bild: Clavister)

Mit der W30 beschleunigt der Security-Anbieter den Durchsatz seiner Appliances. Seine nächste Produktgeneration kann in ihrer Pro-Version bis zu eine Million gleichzeitige Verbindungen überprüfen und erreicht eine VPN-Leistung von 300 MBit/s sowie eine Firewall-Leistung von 8 GBit/s.

Firewall-Anbieter Clavister liefert mit W30 und W30 Pro für 19-Zoll-Racks eine “Mid-Level”-Firewall für kleine Rechenzentren, große IT-Abteilungen und Remote-Offices. Die Leistungserhöhung seiner aktuellen Produkte läutet der Hersteller mit einer Trade-in-Promotion ein, in der er die zugehörige Hardware verschenkt, wenn bisherige Konkurrenzprodukte durch seine neuen Systeme ersetzt werden.

Die W30 bietet neben Firewall-Funktionen auch VPN-Tunnel in IPsec/SSL-Chiffrierung sowie Netzwerk-Routing. Den Firewall-Durchsatz gibt der Hersteller mit bis zu 6 GBit/s in der einfachen Version und bis zu 8 GBit/s in der Pro-Variante an. Sechs Slots für Gigabit-Ethernet stehen zum Anschluss überwachter Netzwerk-Connections bereit.

Über den Expansion Slot lässt sich ein Interface-Modul mit entweder acht 1-GBit-Ethernet-Verbindungen (RJ45 oder SFP) oder zwei 10-GBit-Slots (SFP+) anbinden. So sind insgesamt bis zu 14 Gigabit-Ethernet-Verbindungen unter Kontrolle der W30.

Die Pro-Appliance kann bis zu eine Million gleichzeitige Verbindungen bei VPN-Leistung von 300 MBit/s managen, die Standard-Version kommt bei gleicher Geschwindigkeit auf 750.000. Davon kann sie 1000 gleichzeitig in VPN-Tunnels (SSL-VPN oder IPSec) stecken; die Pro-Version erreicht 2000. Ergänzend hat Clavister Server- und WAN-Loadbalancing sowie DDoS-Schutz integriert.

Die Clavister W30 kann über Wizards weitgehend automatisiert installiert werden und lässt sich dann wahlweise per Web-Management oder CLI (Command Line Interface) steuern.

Um die einfache Bedienung und den Rundum-Support mit Hilfe kostenpflichtiger Abonnementdienste besser zu vermarkten, bezeichnet Clavister sein Produkt als Einsteigerlösung mit Profi-Funktionalität. Dies bezahlt der Kunde allerdings mit der Clavister Security Subscription (CSS), die Pflichtbestandteil des Kaufs ist.

In CSS enthalten sind Services wie “True Application Control”, Content Security und User Identity Awareness. Der True Application Control-Service analysiert Anwendungsinhalte und hilft dabei, Skype-IDs, SQL-Abfragen, Facebook, Chat-Texte, VoIP-Anrufinformationen und mehr zu identifizieren. Diese Funktionen liefern zusammen mit der User Identity Awareness Einblicke und Kontrolle über Nutzerzugriffe auf Anwendungen im ganzen Netzwerk. So kann die Verwendung von unternehmenskritischen Anwendungen priorisiert werden.

Die ergänzenden Content-Security-Services beinhalten Features wie IDS/IPS, Webcontent-Filter und Antivirus. Über eine zusätzliche “Clavister Product Subscription” (CPS) sind auch Software-Updates, zentraler Management-Support, technischer Service rund um die Uhr und andere Dienste enthalten.

Jeder dieser Abodienste ist in Varianten für 12, 24, 36, 48 oder 60 Monate erhältlich und kostet je Laufzeit zwischen 600 Euro (CPS für 12 Monate) und 4740 Euro (CSS für 60 Monate). Die Firewall-Hardware selbst kostet 2960 Euro, ein Upgrade auf die Pro-Version zusätzlich 850 Euro.

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