Start-up EmployeeApp bekommt Unterstützung von T-Systems Multimedia Solutions

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Eyo Mitarbeiter-App (Bild: EmployeeApp GmbH)

Das Unternehmen aus Chemnitz überträgt das Konzept des Intranets auf eine App. Neben Standardfunktionen sidn dafür auch Erweiterungen möglich. Die lassen sich entweder selbst erstellen oder sofern es einen Webservice dafür gibt, unkompliziert einbinden. Das Angebot richtet sich an Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern und kostet sie 10 Euro pro Nutzer und Jahr.

T-Systems Multimedia Solutions, eigentlich selbst Innovationskeimzelle im Telekom-Konzern, hat kürzlich angekündigt, sich auch der Start-up-Förderung anzunehmen. Erster Schrit in diese Richtung ist nun die Unterstützung für EmployeeApp GmbH aus Chemnitz. Im Rahmen seiner Start-up-Förderung investiert T-Systems Multimedia Solutions nicht in die Unternehmen, sondern “begleitet” sie. Vorteile für die Start-ups sind ein vereinfachter Marktzugang durch die Präsenz des großen Partners, der Zugriff auf dessen technische Infrastruktur und die Bereitstellung von Räumlichkeiten.

Eyo Mitarbeiter-App (Bild: EmployeeApp GmbH)

Die EmployeeApp GmbH wurde ausgewählt, weil sie laut T-Systems MMS mit ihrer Eyo MitarbeiterApp “Unternehmen einen intelligenten Weg zwischen der Agilität von Social-Media-Tools und einem klassischen Intranet” bietet. Mit der App bekämen Mitarbeiter schnell und einfach Zugriff auf ausgewählte Informationen. Im Hintergrund kann dabei durchaus eine komplexe Infrastruktur stehen – so ist beispielsweise die SharePoint-Anbindung fester Bestandteil des Angebots aus Chemnitz. Aber auch als digitale Mitarbeiterzeitung, mobiles Infoportal oder Enterprise News Center kann sie genutzt werden – wie die Erläuterungen auf der Webseite verdeutlichen.

Zwar lässt sich die App so nutzen, wie sie ausgeliefert wird, sie kann aber auch erweitert werden, wenn das der Anwendungsfall im Unternehmen erfordert. Ist die gewünschte Erweiterung ein Service mit einer URL, ist das laut Eyo in 30 Sekunden erledigt. Etwas länger dauert es, wenn man eigene Vorstellungen hat. Doch auch dies sei “so einfach, wie eine eigene Webseite zu erstellen.” Das kann man entweder selbst machen oder durch eine Agentur erledigen lassen, da die Extension in einer beliebigen Programmiersprache geschrieben werden kann.

Die Preise liegen für Firmen mit bis zu 200 Mitarbeitern bei 10 Euro pro Nutzer und Monat. Sie reduzieren sich schrittweise, so betragen die Kosten bei 500 bis 1000 Nutzern im Unternehmen für jeden einzelnen beispielsweise noch 6 Euro pro Jahr. Damit ist das Angebot zum Beispiel deutlich günstiger als die gehosteten Varianten von Intrexx Share von United Planet aus Freiburg. Dort sind die Preise beim SaaS-Service je nach Anbindung an andere Systeme bei 6 bis 7 Euro pro Nutzer und Monat gedeckelt.

Der richtet sich allerdings auch an Firmen mit 50 oder mehr Anwendern. Neben den gängigen Social Media Features wie Messaging, Newsfeeds, Mitarbeiterprofilen, Kommentarfunktionen, Dokumenten-Sharing und Gruppenräumen bietet Intrexx Share zudem die Möglichkeit, außer nur Menschen auch Anwendungen und Daten als Freunde zu deklarieren. Damit lässt sich dann auch ein Workflow aufbauen und eine neue Art der Zusammenarbeit etablieren.



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