D-Link präsentiert NAS-Server mit bis zu 24 TByte

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D-Link-DNS-340L (Bild: D-Link)

Das Modell DNS-340L richtet sich an Privatanwender und kleine Unternehmen. Maximal 6 TByte große SATA-Festplatten im 3,5-Zoll-Format finden in den vier Einschüben der Neuvorstellung Platz. Nutzer haben zudem die Wahl zwischen den RAID-Leveln 0, 1, 5, 10, 1+0 oder JBOD. Mit der Android- und iOS-App mydlink Access NAS lässt sich das Gerät von unterwegs aus verwalten.

D-Link hat sein Netzwerkspeicher-Portfolio um das Modell Sharecenter DNS-340L erweitert. Das Gerät integriert maximal vier SATA-Festplatten der neuesten Generation im 3,5-Zoll-Format und kann Daten von bis zu 24 TByte aufnehmen – also bis zu 6 TByte auf jedem Datenträger. Zudem sind mehrere RAID-Level wählbar. Der DNS-340L ist ab sofort für 329 Euro erhältlich.

DNS-340L_Front (Bild: D-Link)
Der Netzwerkspeicher DNS-340L bietet Platz für vier 3,5-Zoll-SATA-Festplatten und insgesamt 24 TByte Daten (Bild: D-Link).

Die Festplatten können D-Link zufolge schnell und ohne Werkzeug über die Oberseite des NAS-Servers in die entsprechenden Steckplätze geschoben werden. Dank der Hot-Swapping-Funktion lassen sich die Datenträger darüber hinaus auch im laufenden Betrieb austauschen. Beim Ausfall einzelner Festplatten soll das System zudem mithilfe von RAID gegen Datenverluste geschützt sein. Abhängig vom gewünschten Sicherheitsniveau, der Speicherkapazität oder der Schreib- und Lesegeschwindigkeit haben Anwender die Wahl zwischen den RAID-Leveln 0, 1, 5, 10, 1+0 und JBOD.

An zwei USB-2.0- und einem USB-3.0-Port können beispielsweise Drucker, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder externe Speichersysteme angeschlossen werden. Ferner lässt sich der DNS-340L über zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen ins Heimnetzwerk einbinden.

D-Link-DNS-340L (Bild: D-Link)
Auf der Rückseite des NAS-Servers D-Link DNS-340L finden sich zwei Gigabit-Ethernet-Ports und zwei USB-2.0-Schnittstellen. Auf der Vorderseite ist noch ein USB-3.0-Anschluss verbaut (Bild: D-Link).

Mit dem NAS-Server lassen sich Nutzerdaten auch von mehreren Endgeräten aus verwalten. Ohne zusätzliche Software sollen somit Windows- und Mac-PCs, aber auch Linux-Clients, etwa per NFS-Server, auf den Netzwerkspeicher zugreifen können. Für mobile Geräte offeriert D-Link die App mydlink Access NAS für iOS und Android, mit der Anwender Daten auch von unterwegs aus speichern sowie mobil Fotos oder Videos ansehen können. Zusätzlich lassen sich mit dem integrierten DLNA- und iTunes-Media-Server Musiktitel auf kompatible Media-Player, DLNA-Clients sowie Multiroom- respektive netzwerkfähige Audio-Player streamen.

Im Lieferumfang des D-Link DNS-340L findet sich überdies eine Backup-Software-Suite. Zu schützende Daten soll die nicht nur auf den internen NAS-Festplatten ablegen, sondern auch auf lokal oder remote angeschlossenen externen Speichern sichern können. Des Weiteren erstellt die Anwendung auf Wunsch auch ein Backup bei Cloud-Diensten wie Amazon S3, Google Drive oder Dropbox.

Der DNS-340L verbraucht im Ruhezustand laut Hersteller etwa 23 Watt. Das Gerät kann zeitgesteuert heruntergefahren werden. Dank der integrierten “Green-Ethernet”-Funktionen lässt sich der Stromverbrauch der LAN-Schnittstellen reduzieren. Der DNS-340L misst 18,5 mal 14,6 mal 21,7 Zentimeter und wiegt 1,57 Kilogramm.

Tipp der Redaktion: Im Artikel Netzwerkspeicher: Was Sie beim Kauf eines NAS beachten sollten, hat ITespresso erklärt, was die Geräte heutzutage leisten und für wen welche Funktionen und Leistungsmerkmale wichtig sind.

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