Mobiles Alarmsystem Strype schützt Wertgegenstände mittels Klebestreifen

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Conrad Logo (Bild: Conrad Electronic)

Es ist ab sofort für rund 40 Euro bei Conrad erhältlich und umfasst außer dem mit Leiterbahnen versehenen Klebeband auch einen mit SIM-Karte bestückten Sender. Via M2M-Kommunikation soll Strype somit etwa Fenster und Türen sichern, indem es über das Mobilfunknetz Alarmsignale an eine zugehörige App schickt, sobald das Klebeband manipuliert wird.

Conrad Electronic bietet zum Preis von rund 40 Euro ab sofort ein mobiles Alarmsystem namens Strype an. Es kommt in Form eines mit Leiterbahnen versehenen Klebebandes und eines mit einer Telekom-SIM-Karte bestückten Senders. Das nach dem Schutzstandard IP44 gegen Stöße und Spritzwasser geschützte Strype soll sowohl im Privatbereich als auch in Firmengebäuden eine herkömmliche Alarmanlage ersetzen können – und dabei günstiger und einfacher zu installieren sein. Per Smartphone-App alarmiert das System Nutzer bei etwaigen Manipulationen des Klebebandes.

Strype (Bild: Conrad)
Strype ist ein mobiles Alarmsystem, das sich aus einem mit Leiterbahnen versehenen Klebeband und einem mit einer SIM-Karte bestückten Sender zusammensetzt (Bild: Conrad).

Strype sichert vor allem Türen, Fenster und, da es Temperaturen zwischen -10 und +40 Grad Celsius standhält, auch Objekte im Außenbereich. Wie eine Art digitaler Klebestreifen soll Strype auf nahezu allen Oberflächen haften. Sind mehrere Wertgegenstände zu schützen, kann der Nutzer laut Conrad je ein Klebeband pro Gegenstand anbringen und mithilfe der zugehörigen App die einzelnen Klebebänder gleichzeitig zentral auf dem Smartphone oder Tablet verwalten.

Das mobile Alarmsystem nutzt sowohl in den Klebestreifen eingesetzte, manipulationssichere Leiterbahnen als auch die M2M-Kommunikationstechnik. Letztere stellt mithilfe eines Senders einen automatisierten Informationsaustausch zwischen Strype und dem Mobilfunknetz her, das als zentrale Leitstelle eventuelle Alarmsignale des mit einer Telekom-SIM-Karte versehenen Senders entgegennimmt und an die Strype-App weiterleitet.

Für die Nutzung von Strype ist zunächst die für iOS, Android und Windows Phone verfügbare App herunterzuladen. Anschließend meldet man sich in der App an, indem alle wichtigen Informationen zum jeweiligen Strype-Klebestreifen – etwa den Namen des zu sichernden Gegenstandes – eingetragen werden.

Den mitgelieferten Sender klebt man dann mittels Klebe-Pad neben die gewünschte Stelle, öffnet dessen Klappe, legt das Klebeband mit der Perforation auf die Kontakte und klebt es schließlich über die zu sichernde Stelle. Die Überwachung beginnt, sobald die Klappe des Senders geschlossen ist.

Die Bestätigung der Aktivierung erhält der Nutzer dann über die App auf sein Smartphone. Sollte das Strype-Klebeband in irgendeiner Weise manipuliert werden, zum Beispiel durch Abziehen, Drehen oder Bewegen, überträgt der Sender ein Alarmsignal an die App respektive das verbundene Smartphone. Der Anwender kann dann entsprechend reagieren.

Die Betriebszeit von Strype beträgt nach Angaben des Anbieters im Ruhezustand bis zu sechs Monate, die Ladung erfolgt via Micro-USB-Kabel. Wenn die Batterie schwächer wird, informiert Strype Nutzer ebenfalls via App auf dem Smartphone. Im Lieferumfang finden sich nebst Ladekabel, Klebe-Pad und Sender samt SIM-Karte standardmäßig zwei Klebebänder.

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