Microsoft arbeitet offenbar an günstigerem Surface-Tablet

MobileTablet
Surface 2 Pro (Bild: ITespresso)

Es soll als Nachfolger des Windows-RT-Tablets Surface 2 zwischen den Lumia-Smartphones und den Surface-Pro-Tablets positioniert werden. Berichten zufolge werden Atom- oder Core-M-Prozessoren von Intel verwendet, die ohne Lüfter auskommen. Offiziell vorgestellt werden sie möglicherweise auf der Ende April stattfindenden Entwicklerkonferenz Build.

Microsoft bereitet einen Nachfolger für das auf Windows-RT basiernde Tablet Surface 2. In einem Bericht von WinBeta heißt es, das Gerät soll “bald” auf den Markt kommen. Wie in einem Bericht von Neowin ergänz wird, soll es günstiger als die bisher verfügbaren Surface-Pro-Tablets sein. Es werde zunächst mit Windows 8.1 in den Handel kommen, später dann aber ein Upgrade auf Windows 10 erhalten.

Surface 2 Pro (Bild: ITespresso)
Bisher legte Microsoft den Schwerpunkt bei seinem Tablet-Angebot – im Bild das Surface 2 Pro – auf Anwender in Unternehmen (Bild: ITespresso).

Microsoft hatte die Fertigung des von Anfang an umstrittenen Surface 2 im Januar eingestellt. Geräte mit Windows RT erhalten auch kein Update auf Windows 10. Neowin sieht dadurch eine “Lücke in Microsofts Produktportfolio zwischen den Lumia-Smartphones und dem Surface Pro 3”. Die soll mit dem in Vorbereitung befindlichen Surface-Tablet nun bald geschlossen werden

Laut WinBeta verwendet Microsoft beim neuen Surface-Tablet voraussichtlich Atom- oder Core-M-Prozessoren von Intel und benötigt daher auch keinen Lüfter. Es solle deutlich als “nicht Pro”-Gerät positioniert werden. Anfang der Woche hat Kirk Koenigsbauer, Corporate Vice President von Mirosofts Office 365 Client Apps and Services Team, in einem erläutert, wie Microsoft bei Tablets zwischen Consumer- und Business-Bereich unterscheidet: “Basierend auf unseren Untersuchungen klassifizieren wir alles mit einer Bildschirmgröße von bis zu 10,1 Zoll als echtes mobiles Gerät.” Ein solches Mobilgerät werde via Touch-Interface und nicht mit Maus und Tastatur bedient, überwiegend unterwegs genutzt und von daher nicht für “Präsentationen”.

Koenigsbauer versprach zudem, dass Besitzer von Tablet mit einer Displaygröße bis zu 10,1 Zoll die Kernfunktionen zum Lesen und Bearbeiten von Office-Dokumenten weiterhin kostenlos nutzen können. Er schränkte das nicht auf bestimmte Betriebssysteme ein. Die Zusage gilt also wohl neben den mobilen Versionen der Office-Anwendungen für Android, iOS und Windows Phone auch für Windows – und damit ebenfalls für das neue Surface-Tablet, das nun im Raum steht.

Dazu, was es kosten könnte, lässt sich WinBeta jedoch nicht aus. Das Surface Pro 3 ist in Deutschland ab 799 Euro erhältlich. Mit einer offiziellen Ankündigung rechnet der Blog jedoch schon während Microsofts Entwicklerkonferenz Build, die ab dem 29. April in San Francisco stattfindet.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

Tipp der Redaktion:Tablets gibt es inzwischen schon für 100 Euro. Doch mehr als Standardtechnik darf man von den Angeboten in diesem Preissegment nicht erwarten. Andererseits bieten Geräte mit hochwertigen Displays und sinnvollen Features – wie Handschriftenerkennung oder LTE-Unterstützung – echten Mehrwert. ITespresso stellt hier neun nicht ganz alltägliche Tablets vor.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen