Transcend stattet Dashcam Drivepro 220 mit Fahrsicherheitsfunktionen aus

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Transcend Driveopro220 (Bild: Transcend)

Die Autokamera filmt die Fahrt als digitaler Unfallzeuge oder Urlaubsreporter mit und speichert den GPS-Verlauf für Fahrtenbücher. Mit G-Sensor löst sie automatische Notfallaufnahmen aus. Eingebaute Funktionen sollen vor unfreiwilligem Spurwechsel oder vor zu kurzem Abstand vom vorderen Fahrzeug warnen.

Transcend kündigt die Onboard-Kamera Drivepro 220 an, die tagsüber und nachts den Fahrtverlauf mitfilmt und als Verkehrswächter den Fahrer vor drohenden Gefahren warnt. Dazu zählen Auffahrunfälle durch zu geringen Abstand oder versehentlicher Spurwechsel durch Wegnicken am Steuer. Mit einem “Speed Alarm” meldet die Dashcam, wenn das Auto zu schnell fährt. Spurhalteassistent, Auffahrwarnsystem und Geschwindigkeitsmessung geben ein akustisches Signal von sich, sobald die erfassten Werte das Erlaubte übersteigen.

Transcend Driveopro220 (Bild: Transcend)Ein Bewegungsmelder im Parkmodus des Geräts kann automatische Aufnahmen starten und erfasst dann, wer beim Einparken den eigenen Wagen angefahren hat oder wer ihn aufbrechen wollte.

Die Dashcam zeichnet über eine F/1.8-Blende mit einem Betrachtungswinkel von 130 Grad Videos in Full HD (1920 mal 1080 Bildpunkte) mit 30 FPS (Frames per Second) oder in HD (1280 mal 720 Pixel) mit ebenfalls 30 FPS auf. Die Filme werden mittels H.264-Videokompression als .mov-Dateien gespeichert – dazu wird die Kamera mit einer 16 GByte fassenden Micro-SDHC-Karte geliefert. Damit die Aufnahmen nachhaltiger im System bleiben, verwendet Transcend dazu einen MLC-NAND-Flash-Chip. Multilevel-Cell-Speicher sind in der Regel mit interner Fehlerkorrektur ausgestattet – das macht sie langsamer aber sicherer.

Das High-End Modell in Transcends Dashcam-Angebot, die Drivepro 220, kann noch 30 weitere Sekunden lang aufnehmen, wenn die Stromversorgung über die Autobatterie ausfällt. Ein eingebauter eigener Akku sorgt für unterbrechungsfreie Aufnahmen. Wird der Akkubetrieb manuell angestoßen, nimmmt er ohne Autobatterie bis zu 30 Minuten lang auf.

Auf der Rückseite der Kamera, also dem Fahrer zugewendet, befindet sich ein 2,4 Zoll großes LC-Display. Im Inneren des Geräts nimmt ein GPS-Empfänger den Standort auf. Die Koordinaten, das Datum und die Zeit lassen sich in das aufgenommene Videomaterial einfügen. So kann der Fahrer bei einem Zwischenfall die aktuelle Position des Fahrzeugs ermitteln, um sie dem Pannendienst, der Polizei oder der Versicherung mitzuteilen. Mit der Drivepro-Toolbox können sich Anwender die zurückgelegte Strecke zusammen mit den dazugehörigen Informationen wie GPS-Koordinaten, Geschwindigkeiten, Datum und Zeit auf einem Windows-PC anzeigen lassen.

Ein integriertes WLAN kann von Mitfahrern per Smartphone und Tablet bedient werden. Dazu ist die Drivepro-App als kostenfreier Download für Apple iOS oder Android-Geräte in den jeweiligen App-Stores erhältlich. Damit kann der Nutzer Änderungen an den Einstellungen der Drivepro 220 über das Mobilgerät vornehmen und beispielsweise Videos auf dem Gerät drahtlos wiedergeben, herunterladen oder live anschauen.

Die Drivepro 220 soll im zweiten Quartal 2015 ausgeliefert werden. Bis dahin ist noch keine Preisempfehlung festgelegt, da sich der Vertrieb in mehreren Ländern mit der Zentrale in Taiwan noch abstimmen muss. Vergleichbare Dashcams mit ähnlichen Funktionen waren bislang im Preisbereich von knapp unter 200 Euro erhältlich. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie. Das Modell soll mit wahlweise Saugnapf- oder Klebebefestigung ausgeliefert werden.

Ob Dashcam-Aufnahmen als Beweismaterial vor Gericht anerkannt werden, ist übrigens nach wie vor strittig.

Tipp: Eine Auswahl von Dashcams zeigt, worauf Käufer solcher Geräte achten müssen.

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