FUZ Designs präsentiert Smartphone-gesteuerte Schlösser

Start-UpUnternehmen
Bluetooth-Schloss Noke (Bild FUZ Designs)

Mit Noke den Schlüsselbund entschlacken: FUZ Designs hat beim Start-up-Wettbewerb CODE_n im Rahmen der CeBIT intelligente Fahrrad- und Vorhängeschlösser präsentiert. Sie öffnen sich, sobald das passende Smartphone in die Nähe gehalten wird.

Smartphones lernen immer noch viel dazu. Sie helfen bei der Navigation, erleichtern das Bezahlen, und neuerdings ersetzen sie sogar klassische Schlüssel. Das neue Schloss-System Noke (“no key”) von FUZ Designs ist vor Allem als Vorhängeschloss oder Fahrradschloss konzipiert.

Bluetooth-Schloss Noke (Bild FUZ Designs)

Die Schlösser haben eine Batterie und öffnen sich via verschlüsseltem Bluetooth-Signal von der dazugehörigen App. Die steht für Android, iOS und Windows Mobile zur Verfügung. Die App kann komfortabel mehrere Schlösser verwalten, außerdem erlaubt sie dem Schloss-Besitzer online den Zugang für andere Nutzer zu ermöglichen.

Geht das Smartphone einmal verloren, lässt sich das Schloss mit einem vorher definierten Morse-Klick-Code öffnen: Es wird dazu einfach mehrmals lang oder kurz gedrückt. Und falls man trotz akustischer Warnung die Batterie nicht rechtzeitig wechseln konnte, finden sich außen Kontakte für eine einmalige Notfallaufladung.

Im Laufe des Jahres erscheinen mehrere Varianten: ein Vorhängeschloss wird ab Juni oder Juli für 70 Dollar zu haben sein. Ein Fahrrad-Bügelschloss ist für September geplant und wird rund 130 Dollar kosten. Außerdem ist eine Schlüsselbox in Arbeit.

Das Konzept von Noke bietet auch weitere Anwendungen, beispielsweise Türschlösser. Zwar eröffnen Bluetooth und USB (beim Fahrradschloss) neue Angriffsvektoren. Die sind aber im Zweifel vermutlich nicht gefährlicher als Brechstange, Bolzenschneider oder klassisches “Lockpicking”.



Im Interview mit ITespresso zeigt Justin Hannig von FUZ Design das Noke in Aktion.