Ceyoniq bringt sechs neue Business Apps auf den Markt

Software
Apps auf Smartphone (Bild: Shutterstock / Oleksiy Mark)

Vom Lieferantenmanagement über Reisekosten bis hin zur digitalen Personalakte: Die Ceyoniq Technology GmbH erweitert ihr Portfolio um sechs neue Business-Applikationen, die im Gegensatz zu marktüblichen Lösungen auf konkrete Anwendungsszenarien zugeschnitten sind.

Auf Basis seiner Integrationsplattform nscale setzt die Bielefelder Ceyoniq Technology GmbH Applikationen für bestimmte Kundenwünsche um und verkauft nun die exakt auf bestimmte Teilbereiche zugeschnittenen Produktvarianten Human Resources (nscale smart HR), Vertrags-Management (nscale smart CM), Sales und Vertrieb (nscale smart SD), Lieferantenmanagement (nscale smart PM), Reisekostenmanagement (nscaleTE) und Mandantenverwaltung für Kanzleien (nscale eKanzlei).

Andreas Ahmann (Foto: Ceyoniq Technology)
Andreas Ahmann, Entwicklungsleiter von Ceyoniq Technology, will Geschäftsanwendungen für sehr spezifische vertikale Bereiche produzieren, ohne zu hohe Anpassungskosten für den Einzelfall zu verursachen (Foto: Ceyoniq Technology).

Der Anbieter kreist also die Unterbereiche von klassischen Lösungen wie Personaldatenverwaltung und Vertragsmanagement etwas genauer ein. Dennoch könne man den Einsatzbereich durch den modularen Aufbau beliebig erweitern, beteuert Ceyoniq. Reichen die eigenen Kapazitäten nicht zum Anpassen an eigene Spezialanforderungen aus, will Ceyoniq als IT-Systemhaus übernehmen und für den Kunden individuelle Module produzieren.

Wenngleich die Lösungen nicht so viel mit dem üblichen Enterprise Content Management zu tun haben, zeigt sie Ceyoniq auf dem ECM Solution Park der Bitkom anlässlich der CeBIT in Hannover. Im weitesten Sinne verwalten sie auch Inhalte, doch die üblichen Standardlösungen gingen oft am tatsächlichen Bedarf der Kunden vorbei, meint Andreas Ahmann, Bereichsleiter Forschung & Entwicklung bei Ceyoniq Technology.

“Der Nutzer kann sich die Business Apps nach dem Baukastenprinzip modular nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen”, erklärt Ahmann. Dabei kann er mehrere der Apps parallel einsetzen und die Teilprogramme miteinander kommunizieren lassen. Ähnlich wie Software-Bestandteile lässt sich auch Hardware wie ein Tablet oder Smartphone in den Gesamtkontext einklinken.

Ceyoniq-LogoSie alle werden über die zentrale Informations- und Integeationsplattform nscale “angedockt”. Statt wie viele Unternehmen mehrere Softwarelösungen zu nutzen, um die unterschiedlichen internen Prozesse digital abzubilden und die entsprechenden Dokumente verwalten zu können, können “einzelne oder aus mehreren kleinen zusammengestückelte Lösungen nicht immer den gewünschten Bedarf abdecken”, erklärt Ahmann. “Vielfach entstehen miteinander nicht kooperierende Informationsinseln.” Auf der anderen Seite gingen komplexe, in der Anschaffung kostenintensive Lösungen meist über den eigentlichen Bedarf hinaus und seien zudem teuer in Unterhalt, Wartung und Support.

Wie viel die einzelnen Module wirklich kosten werden, wollte Ceyoniq noch nicht beantworten. Investitionen in die zentrale Plattform nscale, die alle Module integriert, sind jedoch zusätzlich zu den einzelnen vertikalen Lösungen einzurechnen. Die Preise lassen sich aber zusammen mit Kosten für die Einzelfallanpassung verhandeln.

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