App Ivanto von GeoMobile ermöglicht Barrierefreiheit im ÖPNV

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Ivanto App (Bild: GeoMobile)

ÖPNV-Betreiber müssen bis 2022 für vollständige Barrierefreiheit sorgen. Dazu sind vielerlei Baumaßnahmen erforderlich – zum Beispiel an den Haltestellen. Das Start-up GeoMobile verfolgt mit der App Ivanto einen Ansatz, der zahlreiche weitere Anforderungen einfach und kostengünstig abdeckt.

Auch 2015 werden beim Start-up-Wettbewerb CODE_n innovative Start-ups prämiert. Dieses Jahr dreht sich alles um die Themen “Industry 4.0”, “Digital Life”, “Future Mobility” und “Smart City”. In die letzten beiden Kategorien fällt die Lösung Ivanto von GeoMobile: Das Dortmunder Start-up will mit einer Kombination aus Smartphone und Bluetooth im ÖPNV wirkliche Barrierefreiheit erreichen.

Ivanto App (Bild: GeoMobile)

Per Gesetz ist bis 2022 eine vollständige Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr herzustellen. Viele Betreiber sind deswegen im Eiltempo dabei, ihre Haltestellen zu modernisieren. Aber nicht jedes Problem lässt sich aber durch Baumaßnahmen lösen. Einen ganz anderen Weg geht daher GeoMobile mit der Lösung “Ivanto“.

Ivanto soll das insbesondere für Geh- und Sehbehinderte das Leben erleichtern: Eine Smartphone-App liefert den sichersten Weg zur Haltestelle, weist auf Linienwechsel hin und ermöglicht das Drücken eines virtuellen Stopp-Knopfes, wenn ein wirklicher nicht in Reichweite ist.

Der Clou: Die meisten Busse und Straßenbahnen lassen sich unkompliziert mit einem Bluetooth-Modul nachrüsten, das sich über standardisierte Schnittstellen mit den gängigen Verkehrsleitsystemen integrieren lässt. Alle weiteren wichtigen Funktionen liegen in der App selbst.

In ersten Gemeinden ist das System schon erfolgreich im Einsatz. Mehr zum Pilotprojekt von GeoMobile erfährt man beim “Nahverkehr (PDF)”. Details erläutert aber auch Daniel Lütkemeier von GeoMobile im Interview mit ITespresso während der CeBIt 2015.