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Ambiotex stellt smartes Sport-Sensorik-Shirt vor

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Bei vielen smarten Kleidungsstücken scheinen die Funktion für den Träger genauso wichtig zu sein, wie das Aussehen für die Umwelt: Schließlich kann man demonstrieren, wie fortschrittlich man ist. Beim smarten Shirt von Ambiotex ist das anders: Es kommt als Unterhemd – aber muss sich dennoch nicht verstecken.

Smart Wearables: der nächste große Consumer-Trend nach Smartphones? Bei der diesjährigen Auflage des Start-up-Wettbewerbs CODE_n war in der Kategorie “Digital Life” auch das smarte Sport-Sensorik-Shirt von Ambiotex dabei. Live-Daten des Herzkreislaufsystems sollen dabei helfen, das Training zu optimieren.

Ambiotex Logo (Bild: Ambiotex)

In das Shirt aus funktionalem Material ist ein Sensorband eingenäht, welches die Kardio-Werte ermittelt. Dafür ist schon ausreichend, dass das Shirt eng am Körper anliegt. Ein kleines, leichtes Übertragungsmodul wird mit Magneten unter dem Brustkorb befestigt und liefert dann die Daten ans Smartphone. So kann der Träger live sein Training optimieren und auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden.

Weitere Anwendungsbereiche sind in Planung: So lässt sich das Shirt zur Erhöhung der Arbeitssicherheit in körperlich anstrengenden Jobs einsetzen. Auch Mitarbeiter in eher sitzlastigen Bürojobs können profitieren, indem sie das Shirt tagsüber tragen und auf Entspannungspausen hingewiesen werden. Wer also trotz Bindung an den Schreibtisch sein Gesundheitsbewusstsein befriedigen möchte, könnte das Ambiotext-Shirt als Alternative zum klassischen Unterhemd erwägen.

Der jetzige Prototyp steht kurz vor der Marktreife und soll im zweiten Quartal 2015 verfügbar sein. Der Einführungspreis für ein einzelnes Shirt mit Modul wird bei etwa 200 Euro liegen. Wie genau das Shirt von Ambiotex funktioniert, erklärt das Unternehmen im Start-up-Bereich Code_n auf der CeBIT im Videointerview mit ITespresso.