AVM arbeitet bei Fritz-Boxen 2015 vor allem an mehr Durchsatz

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Auf der CeBIT zeigt das Unternehmen vier Router-Modelle. Für höhere Geschwindigkeit im WLAN sollen die Unterstützung der verbesserten Variante von 802.11ac, eine vierte Antenne sowie Multi-User MIMO sorgen. Die Fritz-Box 4080 soll so bis zu 2,5 GBit/s erreichen.

AVM hat auf der CeBIT für 2015 vier neue Fritz-Box-Modelle angekündigt. Dazu gehört mit der Fritz-Box 4080 mit einem Durchsatz von 2,5 GBit/s im WLAN das bisher schnellste Router-Modell der Berliner Firma. Außerdem bringt sie 2015 mit der Fritz-Box 4020 wieder einen reinen WLAN-Router ohne integriertes Modem – und zudem die bisher kleinste Fritz-Box auf den Markt. Die ebenfalls angekündigte Fritz-Box 7430 ist speziell für IP-basierende DSL-Anschlüsse gedacht, die Fritz-Box 6820 LTE kann nicht nur zuhause die Verbindung zum Internet herstellen, sondern auch unterwegs dafür genutzt werden.

2015 kommen von AVM unter anderem die Fritz-Box 4080 die Fritz-Box 4020 neu auf den Markt (Bild: AVM).
2015 kommen von AVM unter anderem die Fritz-Box 4080 und die Fritz-Box 4020 neu auf den Markt (Bild: AVM).

Die Fritz-Box 4080 überträgt im WLAN bis zu 2,5 GBit/s. Das schafft sie dank Multi-User-MIMO-Technologie und der Standarderneuerung 802.11a Wave 2. Statt wie bisher 3×3 MIMO wird damit künftig 4×4 MIMO unterstützt – also satt drei nun vier Antennen. Außerdem sorgt Multi-User-MIMO dafür, dass bis zu drei Geräte in einer Gruppe mit jeweils bis zu 150 MBit/s versorgt werden können – statt wie bei Single-User-MIMO nur mit jeweils 57 MBit/s. Trotz der verbesserten Leistung benötige die neue, auf WLAN-Chips von Qualcomm Atheros beruhende Fritz-Box weniger Energie.

Zur Ausstattung der Fritz-Box 4080 gehören vier Ethernet-Ports, zwei USB-3.0-Anschlüsse, eine Telefonanlage für ISDN, analog IP und DECT. Ein interner S0-Bus sowie zwei a/b-Ports für analoge Telefone sind ebenfalls vorhanden. Der Router soll im zweiten Halbjahr 2015 für 249 Euro auf den Markt kommen.

Mit der Fritz-Box 4020 kommt voraussichtlich im zweiten Quartal 2015 die bisher kleinste Fritz-Box in den Handel. Sie wird 59 Euro kosten und kommt ohne Modem, lässt sich also an Kabel-, DSL- und Glasfaseranschlüssen betreiben. Außerdem unterstützt sie am verbauten USB-Port die Verwendung von UMTS-, HSPA- und LTE-Sticks. Zur weiteren Ausstattung gehören vier Ethernet-Ports und ein WLAN-Modul (802.11n). Die von Fritz OS bekannten Funktionen wie Kindersicherung und Gastzugang sind auch hier nutzbar.

Für IP-basierte Anschlüsse bringt AVM im zweiten Quartal für 129 Euro die Fritz-Box 7430. Sie unterstützt ADSL, VDSL sowie VDSL Vectoring, bietet vier Ethernet-Anschlüsse, einen USB-Port und funkt im WLAN nach 802.11n. Gleichzeitig dient sie als DECT-Basis und bietet einen a/b-Port für ein analoges Telefon oder ein Faxgerät.

Die Fritz-Box 6820 LTE ist als Router für mobile Zeitgenossen gedacht. Neben der klassischen Anbindung erlaubt er auch den Internetzugang via LTE mit bis zu 150 MBit/s (und 50 MBit/s im Upstream) – oder alternativ via UMTS samt HSPA+ mit maximal 42 MBit/s. Intern reicht er die Daten mit 802.11n weiter. Damit ist dann auch im Ferienhaus, im Hotel oder auf dem Campingplatz der Internetzugang sichergestellt. Die Fritz-Box 6820 LTE kommt voraussichtlich im dritten Quartal 2015 in Deutschland in den Handel.

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