Statistiksoftware Maxstat nun als kostenlose Lite-Version erhältlich

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Maxstat verspricht auch komplexe Analsyen in drei Schritten handhabbar zu machen (Bild: Maxstat).

Das deutsche Start-up Maxstat hat eine Software für die Analyse und Darstellung wissenschaftlicher Daten entwickelt. Die Version, die jetzt kostenfrei verfügbare Version ist auf kleinere Datensätze als die kostenpflichtige Pro-Variante beschränkt und bringt ein paar Funktionen weniger mit. Letztere kostet für Studenten 39, sonst 79 Euro im Jahr.

Die Firma Maxstat Software aus Jever will mit ihrer Software die Auswertung wissenschaftlicher Daten einfacher und verständlicher machen. Das Programm sei insbesondere für Studenten und junge Wissenschaftler entwickelt worden, erklären die Jungunternehmer. Dennoch soll es auch die Anforderungen erfahrener Wissenschaftler erfüllen – oder helfen, die in Firmen anfallenden Aufgaben zu erledigen.

zahlen-analyse (Bild: Shutterstock / Denphumi)

Dazu soll einerseits eine einfache, klare und verständlich gehaltene Oberfläche beitragen. Andererseits legen die Entwickler Wert auf ihre Hilfefunktion, mit der Nutzer immer durch jeden Schritt der Analyse begleitet werden. Die umfasst auch die passende grafische Darstellung der statistischen Auswertung. Insgesamt versprechen die Hersteller Nutzern somit eine schnelle Einarbeitung: Die sei “innerhalb von Minuten” erledigt. Einen ersten Eindruck gibt ein Video-Tutorial bei Youtube.

Die grafische Benutzeroberfläche der Lite-Version hilft beim Arbeiten mit mehr als 50 statistischen Verfahren. In der Pro-Version werden über 100 davon unterstützt. Die Datenanalyse lässt sich immer innerhalb eines Dialogfensters in drei Schritten festlegen und ausführen. Entscheidende Einschränkung bei der Lite-Version ist die Menge der bearbeitbaren Daten: Sie ist auf 254 Zeilen, zwölf Spalten und drei Tabellen begrenzt. Außerdem sind mit ihr keine multivariate Analysen, weniger Regressionsanalysen und keine Analysen über einen Zeitverlauf hinweg möglich.

Laut Anbietern lassen sich mit dem Tool zum Beispiel schnelle Analysen von Daten im laufenden Betrieb und ohne lange Vorbereitungszeit möglich. Die grafischen Darstellungen sind zudem um Notizen und Berichte erweiterbar, damit aus dem Programm heraus am Ende die komplette Analyse für Veröffentlichungen entstehen kann.

Neben der kostenlosen Variante Maxstat Lite gibt es auch eine Testversion der Pro-Variante zum Download. Zum Kauf werden Studentenlizenzen von Maxstat Pro mit vollen Leistungsumfang für 39 Euro, die Profiversion für den kommerziellen Einsatz für 79 Euro im Jahr oder für 129 Euro eine dauerhaft gültige Lizenz angeboten.

Die empfohlenen Systemvoraussetzungen sind ein Rechner mit Windows 7, einem Prozessor mit 2,20 GHz, 4 GByte Arbeitsspeicher und einem Monitor mit einer Auflösung von 1600 mal 900 Bildpunkten. Damit die Software läuft, ist Microsoft .NET Framework 3 erforderlich. Ist es nicht bereits installiert, wird das beim Aufspielen der Software automatisch nachgeholt.

Maxstat verspricht auch komplexe Analsyen in drei Schritten handhabbar zu machen (Bild: Maxstat).
Maxstat verspricht, auch komplexe Analysen in drei Schritten handhabbar zu machen (Bild: Maxstat).

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