Soft Xpansion erneuert SDK zum Erstellen und Integrieren von PDF

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Soft XPansion PDF SDK (Logo: Soft XPansion)

Das Entwicklerkit rund um den Dokumentenstandard von Adobe geht in die zehnte Runde. Der Bochumer Hersteller hat dafür etwa die Variantenanzahl der Dokumententypen ausgebaut, aus denen heraus ein PDF erzeugt werden kann. Zudem kann der deutsche Rechnungsaustausch-Standard ZugFERD für elektronische Rechnungen integriert werden.

Soft Xpansion hat sein Entwicklerkit PDF Xpansion SDK in Version 10 vorgelegt. Es dient dazu, PDF-relevante Aufgaben in eigene Anwendungen zu integrieren. Zu den Neuerungen zählen zusätzliche Befehle für den PDF Viewer, eine Media-Player API, neue Notiz-Ereignisse sowie Erweiterungen bei Verschlüsselung und Zertifikaten. Eines der wichtigsten Updates für die Einbindung in kaufmännische Software ist die Unterstützung für das ZugFERD-Format.

Soft XPansion PDF SDK (Logo: Soft XPansion)

Version 10 erlaubt Entwicklern den Import von GDI-Metafiles (Enhanced) aus Objekt HENHMETAFILE oder einer Datei, den Import von GDI+ Metafiles (Enhanced) aus “Objekt Gdiplus::Metafile”, Import von XPS- oder OXPS-Dokumenten, einschließlich Verweisen, Lesezeichen und so weiter. Auch das Einlesen von und das Arbeiten mit skalierbaren SVG-Vektorgrafiken sowie der Import von Rastergrafiken wie JPEG, PNG, TIFF, GIF, BMP, und so weiter ist nun möglich.

Mit dem SDK lassen sich Seiteninhalte als hierarchische Struktur von Inhaltsobjekten (Texten, Bildern und Vektorelementen) erzeugen, Formularfelder im PDF-Viewer hervorheben, ein Schnellzoom im Viewer durchführen und kommen dynamische Notizen im Viewer hinzu. Mit einer API zum Mediaplayer lassen sich importierte Mediendateien aus der eigenen Software heraus abspielen oder Ereignismodelle in Dokumenten und Formularfeldern (also Meldungen mit Reaktionsabfragen) aktivieren.

Auch eine individuelle Verschlüsselungsmöglichkeit ist damit in PDFs integrierbar: Statt nur einen Standard können Entwickler Anwendern eine eigene Verschlüsselungsmethode zur Verwendung anbieten. Zudem ist die neue Version in der Lage, Zertifikate für die Unterzeichnung von PDFs zu generieren.

Für Anwendungen, in die Funktionen mit Hilfe des SDK eingefügt wurden, sind keine zusätzlichen Programme erforderlich, um die entsprechenden PDF-Dateien und die darin enthaltenen Komponenten zu erstellen, zu bearbeiten oder zu drucken. Einmal integriert, sind alle Funktionen lizenzfrei unabhängig von Zeit und Menge nutzbar. Entwickler, die das SDK verwenden, zahlen nur eine einmalige Lizenzgebühr. Die hängt von den im eigenen Code verwendeten Bestandteilen des SDK ab. Alternativ können Software-Entwickler einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag abschließen, der eine Laufzeit von jeweils einem Jahr hat und unter anderem zu kostenlosen Versions-Updates sowie zur Inanspruchnahme von ausführlichem Produkt-Support berechtigt.

Das PDF Xpansion SDK 10 wurde für Anwendungen entwickelt, die unter den 32-Bit- beziehungsweise 64-Bit- und ARM-Versionen von Windows 8.x, Windows RT, Windows Phone 8.x und Windows Server 2012 laufen. Das SDK unterstützt auch Windows 7 und Windows Server 2008 R2 mit installiertem Plattformupdate. Die Verwendung des SDK unter Windows Vista, Windows XP und Windows Server 2008 ist zwar möglich, es bestehen aber Einschränkungen hinsichtlich einzelner Funktionen. Entwickler können jedch Fragen zum konkreten Einsatzzweck stellen; die Programmierer von Soft XPansion erklären anderen Developern dann gerne die Stolpersteine.

Tipp der Redaktion:PDF gehört zu den meistgenutzten Dokumentformaten. Neben den Programmen von “PDF-Erfinder” Adobe gibt es auch eine Reihe alternativer Tools. Einige davon sind kostenlos. Nützlich sind vor allem Konverter-Tools, die PDFs in Office-Dateien verwandeln. ITespresso stellt in diesem Artikel die besten Tools vor.

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