Kostenlose Software Keypoint Designer erzeugt Business-Apps für das iPad

IT-ManagementIT-ProjekteMobileMobile AppsMobile OS
At2 Kkeypoint Designer (Bild: At2)

Das Programm erzeugt aus vordefinierten Vorlagen und Designs native Applikationen. Die mit dem Tool erzeugten Präsentationen benötigen keine Zusatz-Software und wirken wie eigene Apps. Der Hersteller setzt auf den Achtungserfolg und auf aus dem Beispiel generierte Aufträge.

Die Nürnberger At2 GmbH bietet mit dem Keypoint Designer ein Werkzeug an, mit dem sich Präsentationen erzeugen lassen, die wie eigene Anwendungen beim Kunden gezeigt werden können. Sie erzeugt mit einigen Mausklicks aus einer Reihe von vordefinierten Vorlagen und Designs sowie aus hinzugefügten eigenen Bildern und Texten fertige Vorführungen für Mobilgeräte. Diese können auf Wunsch dann in eigenständige Programme gewandelt werden.

Keypoint Designer Screen (Bild: At2 Gmbh)

Die At2 GmbH setzt mit ihrem kostenlosen Werkzeug vor allem auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie Freelancer und Außendienstmitarbeiter, die sich auf Messen, Firmen-Events oder beim Kunden vor Ort gerne “fortschrittlich präsentieren”. Der Keypoint Designer ist auf iTunes als Download erhältlich.

Die enthaltenen Vorlagen sind alle frei oder bereits vom Software-Anbieter für die weitere Nutzung lizenziert. Sie setzen sich aus Creative-Commons- oder Fotolia-Material zusammen. Im Wysiwyg-Editor lassen sie sich kombinieren und bearbeiten und je nach Wunsch für iPad oder iPhone als fertige App exportieren.

Zum Geschäftskonzept hinter dem kostenfreien Werkzeug erklärt Marcus Weingart, Projektmanager und Designer bei At2, dass in jeder Ausgabe der Name des Nürnberger Software-Dienstleisters steht und mit einem digitalen Wasserzeichen geschützt ist: “Will der Kunde stattdessen sein eigenes Unternehmen integriert haben und hat Ideen zu eigenen Zusatzfunktionen, kann er diese natürlich kaufen.”

Das Selbstmarketing der Software-Entwickler würde sich meist auszahlen, denn “von den meisten Agenturen bekommen Sie nichts unter 5000 Euro”. Außerdem stelle sich bei den meisten so georderten Business-Apps heraus, dass sie sich etwa als PDF-konvertierte Apps nur von Seite zu Seite hangeln oder als vermeintlich interaktive HTML5-Umsetzungen nichts weiter als aufgehübschte Websites sind.

In den vom Keypoint Designer erzeugten Präsentationen gibt es laut Hersteller mehrstufige Navigation, flüssige Überblendungen, individualisierbare Themes und volle Kontrolle über den Content der App. Menüs lassen ich als Coverflow, Rondell, Grid oder Timeline-Darstellung anlegen, als Swipe-fähige Content-Slides und als Bildergalerien. Selbst externe, nativ erstellte XCode-Elemente lassen sich einbauen. Die exportierten Apps können als AppStore-Distribution oder im eigenen Haus für die firmeneigenen Geräte genutzt werden.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Tablets aus? Prüfen Sie Ihr Wissen mit 15 Fragen auf ITespresso.de

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen