Inkubator Breed Reply sucht wieder Start-ups im Bereich Internet der Dinge

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Breed Reply Logo (Bild: Breed Reply)

Der spezialisierte Geldgeber für Geschäftskonzepte rund um das Internet of Everything und um Wearables ruft zum zweiten Mal dazu auf, förderungsfähige Konzepte einzureichen. Bis zum 17. April können sich Start-ups aus Europa und den USA noch bewerben. Von der Möglichkeit hatten in der ersten Runde über 130 Start-ups gemeldet.

Auch in der nun angelaufenen zweiten Runde des Start-up-Wettbewerbs IoT Best of Breed sucht Breed Reply, der Inkubator des IT-Dienstleisters Reply, Ideen für das Internet der Dinge und zu Wearables. Die ausgezeichneten Unternehmer der ersten Runde beschäftigten sich mit der Steuerung von Hardware durch Gehirnwellen, mit dem einfach einzurichtenden Smart Home sowie mit Möglichkeiten für´s IT-unterstützte Stromsparen.

Breed Reply Logo (Bild: Breed Reply)

Vielversprechendsten Ideen rund um das Internet der Dinge verspricht der Inkubator Finanzierung, Entwicklung und öffentliche Sichtbarkeit zu geben. Man richte sich an “junge Talente, denen es gelingt, die Bedürfnisse des Marktes zu erkennen und die sich den geschäftlichen Herausforderungen im Internet der Dinge sowie im Bereich Wearable Technologies stellen wollen” – kurzum: nicht die aberwitzigsten Ideen werden gefördert, sondern die, bei denen der monetäre Realismus im Vordergund steht.

Auf einem Anmeldeformular des Unternehmens können die Jungunternehmer ihre Ideen einreichen. Die zum Schluss prämierten Konzepte erhalten dann die Chance, Finanzierung und Beteiligung durch Breed Reply zu erhalten.

Emanuele Angelidis, CEO von Breed Reply, erklärt: “Unsere Rolle ist, die Start-ups zu unterstützen, um deren Einstieg und Wachstum am Markt zu forcieren. Die Besten nehmen an unserem Programm teil, das neben der Finanzierung auch einen intensiven Transfer von unternehmerischem Wissen, Management- und Technologie-Kompetenzen sowie Unterstützung bei der Etablierung der Start-ups in ihren Zielmärkten bietet”. Es fließt also nicht nur Geld, sondern auch Wissen – aber das auch nur, wenn die Start-ups in der nächsten Phase betriebswirtschaftlich sinnvoll agieren. Der Gewinn des Preises für die beste Idee reicht also noch nicht aus.

Bei der ersten Ausgabe von “IoT Best in Breed” wurden in einem Monat über 130 Start-up-Ideen aus der ganzen Welt gemeldet. Rund 80 Prozent davon kamen aus Europa. Am häufigsten wurden Geschäftsideen aus dem Bereich Fitness & Wellness eingereicht. Diese stammten vor allem aus Italien und Großbritannien. Ideen aus Deutschland beschäftigten sich vorrangig mit dem Bereich Manufacturing. Weitere wichtige Bereiche waren Lösungen für Smart Home, Healthcare, Transport und Energie, die aus ganz Europa und den USA eingereicht wurden.

Wer sich für Start-ups im Bereich Internet der Dinge interessiert, hat auch die Möglichkeit, sich die 50 Finalisten von CODE_n während der CeBIT in Hannover anzuschauen. In der vierten Auflage dieses Wettbewerbs – der diesmal unter dem Motto “Into the Internet of Things” steht – wurden Gründer und Unternehmen gesucht, deren Ideen das Zeitalter des Internet der Dinge einläuten. Der Innovationswettbewerb war in die vier Bereiche Digital Life, Smart City, Future Mobility und Industry 4.0 unterteilt. Vom 16. bis 20. März 2015 präsentieren die von einer Jury ausgewählten 50 Finalisten von CODE_n nun in Halle 16 auf der CeBIT in Hannover ihre Ideen und Geschäftsmodelle. Übrigens wird NetMediaEurope, die Verlagsgruppe hinter ITespresso.de, silicon.de und ZDNet.de, während der CeBIT 2015 mit einem Stand in der CODE_n-Halle (Halle 16) vertreten sein und live von der Messe berichten.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit der europäischen Technologie-Geschichte aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

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