D-Link bringt sechs weitere Geräte für das Smart Home

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Mydlink-Sensoren (Bilder: D-Link)

In der zweiten Generation seiner Mydlink-Familie veröffentlicht der Anbieter Systeme, die Z-Wave, den Heimautomatisierungsstandard der Elektronikindustrie nutzen. Auch Neuerungen mit WLAN-Technik aus der IT sind geboten. Ein Zentrum fürs Connected Home soll alle miteinander verbinden.

D-Link ergänzt seine Smart-Home-Produktfamilie Mydlink um gleich sechs Neuzugänge: den “Connected Home Hub” DCH-GO20, den “Z-Wave Door & Window Sensor” DCH-Z110), den “Z-Wave Motion Sensor” DCH-Z120 und den “Z-Wave Smoke Detector” DCH-Z310 sowie den “Wi-Fi Water Sensor” DCH-S160 und die “Wi-Fi Siren” DCH-S220. Mit den neuen Systemen verbindet D-Link Techniken aus IT- und Elektronikbranche und will damit “mehr Sicherheit in das Smart Home für Jedermann” bringen.

Mydlink-Sensoren (Bilder: D-Link)

Der Z-Wave Tür- und Fensterkontakt, die Z-Wave Bewegungs- und Rauchmelder sowie der Wi-Fi Wassersensor und die Wi-Fi Sirene lassen sich durch eine zentrale Kontrollstation drahtlos miteinander verbinden. Eine App für Android oder iOS kontrolliert das Heim dann über das Smartphone.

Der Connected Home Hub DCH-G020 soll als Steuerzentrale für Z-Wave Geräte dienen. Die Kommunikationsdrehscheibe zwischen den einzelnen Sensoren in Z-Wave- oder WLAN-Technik kann Warnmeldungen ausgeben, wenn Fenster beim Verlassen des Hauses noch offen sind oder Bewegungen in den Räumen registriert werden. Vorfälle werden über das eingebaute 802.11n-Funkmodul gemeldet, das zugleich als Repeater dient und zusätzlich die Reichweite des WLANs im Haus erhöht. Er wird durch die Mydlink-Home-App für Android oder iOS konfiguriert.

Sowohl der Tür- und Fensterkontakt (DCH-Z110) als auch der Bewegungsmelder erfassen die Umgebungstemperatur und die Helligkeit im Raum. Ein Magnet im DCH-Z110 prüft, ob Türen und Fenster geschlossen sind, während der Motion-Sensor mit seinem PIR-Modul auf Bewegungen reagiert.

Beide Sensoren sind mit einem Batteriesatz mehrere Jahre lauffähig und senden ihre Daten per Z-Wave drahtlos an den Connected Home Hub. Der wiederum bindet die Z-Wave-Geräte in das WLAN-Messaging ein und über einen Internet-Router an die Mobilfunk-Steuerung der App. Die Weitergabe der eher lokalen Daten der Z-Wave-Geräte an das WLAN nutzt die Wi-Fi-üblichen Verschlüsselungsmechanismen WPA oder WPA2, die Z-Wave Plus Daten werden per 128 Bit starker AES-Kryptographie gesichert.

Der Wi-Fi Wassersensor meldet Schäden durch geplatzte Schläuche oder geöffnete Dachfenster und erkennt mit seinem Sensorkabel auslaufende Flüssigkeiten frühzeitig. Der ausgelöste Alarm erfolgt über WLAN oder E-Mail oder gibt die Meldung an den Connected Home Hub weiter. Über ihn kann per Smartplug beispielsweise eine Waschmaschine auch von unterwegs abgeschaltet werden.

Der Rauchmelder DCH-Z310 mit eingebautem Alarm meldet Feuer über den Connected Home Hub ans Netz und damit auch den Mydink-Cloud-Service. Die Wi-Fi-Sirene kann auf Bewegungsmeldungen reagieren und sechs verschiedene Töne abspielen sowie eine Push-Nachricht an den Benutzer senden. Lautstärke und Regeln für die Zusammenarbeit mit anderen Smart-Home-Geräten lassen sich einrichten.

Die Produkte werden auch zur CeBIT gezeigt, sollen aber erst zum Ende des zweiten Quertals käuflich zu erwerben sein. Erst kurz vor der Verfügbarkeit sollen die offiziellen Preise genannt werden.

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