SEH Computertechnik ermöglicht iOS-Geräten Zugriff auf alle Drucker

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SEH Computertechnik ermöglicht iOS-Geräten mit seiner Hardware Primos Zugriff auf alle Drucker im Firmennetz (Bild: SEH).

Die Primos genannte Hardware ist für den Einsatz in Firmen gedacht. Der für seine Print-Server bekannte Hersteller denkt etwa an Krankenhäuser oder das Bauwesen. Dort lassen sich dann vorhandende Drucker weiter nutzen – sie müssen weder Apples AirPrint unterstützten noch ist ein Arbeitsplatzrechner als Druckserver erforderlich.

SEH Computertechnik präsentiert auf der CeBIT in Hannover mit der Hardware Primos eine Möglichkeit, Nutzern von iOS-Endgeräten unkomplizierte das Drucken im Unternehmensnetzwerk zu ermöglichen. Die Box lässt sich dem Hersteller aus Bielefeld zufolge unabhängig von der Marke des Druckers einsetzen. Außerdem würden “höchste” Sicherheitsstandards berücksichtigt. Details zur Technik und dem Preis wird der Hersteller zur CeBIT nennen: Im Rahmen der Messe stellt er Primos erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor (Halle 3, Stand J13).

SEH Computertechnik ermöglicht iOS-Geräten mit seiner Hardware Primos Zugriff auf alle Drucker im Firmennetz (Bild: SEH).
SEH Computertechnik ermöglicht iOS-Geräten mit seiner Hardware Primos Zugriff auf alle Drucker im Firmennetz (Bild: SEH).

“Heute sind iOS-Devices nicht nur bei privaten Nutzern, sondern auch in Unternehmen weit verbreitet. Doch hinkt die Integration der Endgeräte in die IT dieser Entwicklung weit hinterher”, sagt Mischa Dehne-Visic, Sales Director bei SEH Computertechnik, in einer Pressemitteilung. Das Drucken von iPad oder iPhone sei nur nach aufwändigen Anpassungen in den firmeninternen Netzwerken möglich – und selbst dann nur mit Einschränkungen. Andere Ansätze, wie zum Beispiel der von Thin Print, unterscheiden sich dadurch, dass die Daten dabei eben nicht im Firmennetzwerk bleiben. Und die Bemühungen der von mehreren Druckerherstellern getragenen Mopria Alliance stecken noch in den Kinderschuhen.

“Primos ist überall dort hilfreich, wo Mitarbeiter iOS-Endgeräte einsetzen, etwa in Krankenhäusern, im Kreativbereich oder im Bauwesen“, erklärt Dehne-Visic. Ein Vorteil sei zudem, dass dafür keine neuen, AirPrint-fähigen Druckgeräte angeschafft werden müssen. Außerdem werde weder ein Arbeitsplatzrechner als Druckserver benötigt noch müssten die unterschiedlichen Apps von Druckerherstellern installiert werden.

Die Primos-Hardware erfordert lediglich einen Anschluss an das Netzwerk. Sie verschlüsselt die an die Drucker gesendeten Daten dann. SEH verspricht auch eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Wartung des Systems. Über sie erfolgt die Verwaltung der freigegebenen Drucker, der Druckertreiber und der Zugriffsrechte. Benutzer können zudem nicht nur im eigenen, sondern auch in anderen Subnetzen drucken, beispielsweise wenn Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten im Einsatz sind.

Primos wird ab April im ausgewählten Fachhandel erhältlich sein. Zum Preis will der Hersteller erst zur CeBIT genaue Angaben machen. Unter Berücksichtigung seiner sonstigen Angebote und der Kosten von Alternativen dürfte der aber deutlich unter dem Preis eines aktuellen iPhones liegen. Bekannt ist bereits, dass lediglich eine Einmalzahlung fällig ist.

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