Deutsche Post baut Messenger SIMSme zum Firmen-Tool aus

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simsme-logo-gross (Logo: Deutsche Post AG)

Auf dem Mobile World Congress hat die Post gezeigt, dass ein Mobil-Messenger die Grundlage für den Austausch im Intranet und die Auslieferung von Inhalten sein kann. Ihre App SIMSme integriert dazu etwa das Adressbuch des Unternehmens. Der Infokanal übermittelt dann unternehmensweit Informationen und kann in die IT-Infrastruktur eingebaut werden.

Die Deutsche Post AG hat ihren im August 2014 vorgestellten, kostenlosen Messenger SIMSme auf Version 1.2.1 aktualisiert und im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona auch gezeigt, wie sie sich dessen Nutzung als Enterprise-Lösung vorstellt. SIMSme lässt sich dafür in die Unternehmens-IT einbetten, die Kommunikation läuft über Server der Post in Deutschland.

simsme-logo-gross (Logo: Deutsche Post AG)

Im August vergangenen Jahres gesellte sich die Deutsche Post mit ihrer kostenlosen App SIMSme zu den zahlreichen Anbietern von mobilen Chat-Anwendungen. Das wichtigste Argument zum Umstieg auf das Programm war, dass es keine Daten nachverfolge, um diese für Werbezwecke zu nutzen.

Wie andere “sichere” Messenger verschlüsselt auch SIMSme die Kommunikation. Nur die Selbstzerstörungsfunktion für Nachrichten ist kostenpflichtig. Einige Features sind nun hinzugekommen, um das Tool auch als Zentrale für die Unternehmenskommunikation und als eigenes Werbewerkzeug verwenden zu können.

Die Messenger-App tauscht verschlüsselt Informationen, also Texte und Daten, aus und bietet dabei die Integration mit dem Adressbuch des Unternehmens. Vergleichbar mit einem externen Content-Kanal, kann der Infokanal von SIMSme unternehmensweit Informationen verteilen.

Die Content-Kanäle von SIMSme sollen Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit geben, Kunden oder Mitarbeitern bedenkenlos auch vertrauliche Informationen zukommen zu lassen. Die Funktion kann auch Abonnements von Inhalten verwalten.

Als Authentifizierungstool mit dem mTAN-Verfahren, einer nur zeitbeschränkt gültigen Zugangsnummer, die per SMS gesendet wird, kann SIMSme quasi als Eintrittskarte zu bestimmten Informationen genutzt werden. Mit einer Schnittstelle kann das auch für andere Zwecke angewendet werden, etwa zur Absicherung anderer Anwendungen wie zum Beispiel Online-Payment oder zur Bestätigung von Hotelbuchungen, Arztterminen oder Warenlieferungen.

Das Mobilprogramm steht jetzt in Version 1.2.1 zum Download bei Google-Play für Android und in iTunes für iOS bereit. Außerdem wird auch eine Variante für Amazon-Hardware angeboten

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