TP-Link kündigt Access Point EAP220 für KMU an

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TP-Link EAP220 (Bild: TP-Link)

Im Lauf des Monats bringt TP-Link den Zugangspunkt EAP220 auf den Markt. Dieser bündelt zwei Kanäle zu je 300 MBit/s und kommt so auf eine Gesamtleistung von bis zu 600 MBit/s. Eine mitgelieferte Controller-Software erlaubt es, mehrere hundert der Access Points zu verwalten.

TP-Link zeigt zur CeBIT in Hannover seinen Access Point EAP220 für kleine und mittelgroße Unternehmen. Der integrierte Chipsatz bündelt Kanäle und die beiden WLAN-Frequenzen 2,4 und 5 GHz zu einem Datenstrom mit bis zu 600 MBit/s. Das Gerät beherrscht die WLAN-Standards 802.11b, g und n.

TP-Link EAP220 (Bild: TP-Link)

Der Hersteller spricht beim EAP220 von einem Profi-Access-Point, denn vier interne Antennen (4dBi Omni) sollen für eine gute WLAN-Abdeckung im Büro sorgen. Die maximale Sendeleistung bei 2,4 GHz beträgt 23 dBm, bei 5GHz liegt sie bei 20 dBm.

Der EAP220 lässt sich per Gigabit-Ethernet an das Netzwerk anschließen. Per 802.3af (Power over Ethernet) erhält er die benötigte Energie. Die Leistungsaufnahme gibt der Hersteller mit 9,6 Watt an. Ist keine stromführende PoE-Leitung vorhanden, kann der Zugriffspunkt auch mit einer mitgelieferten, externen 12-Volt-Stromversorgung gespeist werden.

Über einen Hauptschalter kässt sich das Gerät ein- und ausschalten, eine Reset-Taste bringt es in den Ursprungszustand. Einmal angeschlossen, verarbeitet das System bis zu 16 SSIDs, 8 an jedem eingebauten Funkgerät. Die Funksignale sind ein- und ausschaltbar. Im Betrieb nimmt der EAP220 eine automatische Kanalzuordnung vor und passt die Übertragungsleistung und die QoS-Funktionen von selbst an.

TP Link-EAP220 Controller (Bild: TP-Link)
Die Controller-Software zum EAP220 lässt sich mit Zeichnungen der Büroumgebung füttern, um die Steuerung der verteilten Access Points zu vereinfachen (Bild: TP-Link).

Über ein Portal können sich Mitarbeiter und Gäste anmelden. Neben der Authentifizierung einzelner Nutzer ist eine Mac-Adressenfilterung möglich, eine Wireless-Isolation zwischen den Clients, SSID-Nutzung zum VLAN-Mapping sowie die Erkennung nicht angemeldeter Access Points. Das Gerät verschlüsselt per WEP mit 64/128/152 Bit, per WPA/WPA2-Enterprise und per WPA2-Personal. Auch das Authentifizierungsverfahren 802.1x/Radius wird unterstützt.

Mit der auf CD beigelegten EAP-Controllersoftware lassen sich laut Hersteller mehrere hundert Access Points zentral von jedem PC im Netz konfigurieren und verwalten. Sie erlaubt Batch-Jobs und Firmware-Updates für alle damit betreuten Access Points. Das Programm überwacht und erzeugt Statistiken und Analysen von einzelnen Zugangspunkten, Zugangsgruppen oder dem Gesamtnetz. Gruppen von bis zu 24 EAP220 lassen sich zu einer einzelnen Einheit zusammenfassen.

Der Access Point ist 18 mal 18 mal 4,75 Zentimeter groß und kann über den mitgelieferten Decken- beziehungsweise Wandmontagebausatz befestigt werden. Ein Kensington Schloss ist vorhanden. Der in der Katalogbezeichnung “N600 Wireless Dual Band Gigabit Access Point EAP220” genannte Access Point wird mit Netzteil, Montagebausatz, CD mit Handbuch und Schnellanleitung zur Installation geliefert. Er läuft mit Microsoft Windows XP, Vista, Windows 7 und 8.

Das Gerät soll noch im ersten Quartal 2015 erhältlich sein. Der Hersteller verspricht, es bald nach seiner Vorstellung auf der Website zu präsentieren, im Vorfeld stellt TP-Link noch keine weiteren Infos online. Der unverbindliche Verkaufspreis wird zur CeBIT bekanntgegeben.

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