Vodafone liefert Android-Phones demnächst mit vorinstallierter Dropbox-App

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Dropbox Logo (Bild: Dropbox)

Der Mobilfunkbetreiber will Dropbox in den Service Backup+ integrieren. Das Angebot soll für Backups und die Synchronisation von Dateien sorgen. Im Rahmen des Dienstes stehen ein Jahr 25 GByte kostenloser Speicherplatz bereit. Die können auch iPhone-Besitzer erhalten.

Vodafone will im laufe dieses Monats in den ersten Ländern anfangen, Android-Smartphones zu verkaufen, auf denen die Dropbox-App vorinstalliert ist. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Unternehmen jetzt bekannt gegeben. Ihr zufolge integriert der Mobilfunkanbieter Dropbox in seinen Service Vodafone Backup+. Der soll sowohl der Sicherung als auch der Synchronisation von Fotos, Kontaktdaten und Dateien dienen.

Vodafone wird Dropbox in seinen neuen Service Vodafone Backup+ integrieren (Bild: Vodafone).

Kunden, die kein Konto bei Dropbox besitzen, werden aufgefordert eines zu erstellen und erhalten 25 GByte Speicherplatz, der für ein Jahr kostenlos ist. Bis zum Jahresende soll das Angebot der Mehrzahl der Vodafone-Kunden zur Verfügung stehen. Die iPhone-Nutzer unter den Vodafone-Kunden sollen ebenfalls mit 25 GByte Speicherplatz zur dropbox-Nutzung überredet werden.

Durch die Vereinbarung hofft der Online-Speicherdienst vor allem außerhalb der USA Neukunden zu gewinnen. Die Zahl der Neuzugänge könnte, wie Dropbox-Manager Marc Leibowitz gegenüber dem Wall Street Journal erklärte, im zweistelligen Millionenbereich liegen. Vodafone sei ein attraktiver Partner, weil Dropbox über ihn die Besitzer von Android- sowie Apple-Geräten erreichen könne. Die exakten Bedingungen der Partnerschaft wollte Leibowitz gegenüber dem Blatt nicht erläutern, bestritt aber einen direkten Geldfluss. “Das ist eine strategische Integration, von der wir beide glauben, dass wir gemeinsam für eine bessere Erfahrung der Teilnehmer sorgen können”, sagte er.

Bereits im vergangenen Jahr baute der Cloud-Storage-Provider seine Nutzerbasis mittels Partnerschaften aus. Zum Jahresanfang 2014 startete Dropbox mit Dell eien Kooperation im Bereich PCs und Tablets. Es folgten Partnerschaften mit der Deutschen Telekom, Samsung und Sony Mobile, bei denen der Schwerpunkt auf Mobilgeräte liegt. Im Oktober folgten dann Vertriebsabkommen mit Acer und Hewlett-Packard. Die beiden Hersteller installiern die Client-Software von Dropbox seitdem auf ihren Hardwareprodukten.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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