Server4you erweitert Angebot für dedizierte gehostete Server

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Server im Rechenzentrum (Bild: Shutterstock/Kjetil Kolbjornsrud)

Der Betreiber von online verfügbarer Rechenpower bietet mit der Generation X7 seiner ProServer-Reihe leistungsstarke Server mit schnellen Prozessoren, Speicher ab 32 GByte sowie SSDs ab 250 GByte aufwärts an. Kunden können zwischen Intels Xeon- und AMDs-Opteron-CPUs wählen. Die Preise beginnen bei knapp 39 Euro pro Monat.

Der Hürther Provider Server4You hat sein Angebot an gehosteten Servern aktualisiert. Die kleinste Ausstattung der Rechenmaschinen ist jetzt für 38,99 Euro im Monat erhältlich, das Aufsetzen des Servers ist gratis. Die Minimalausstattung eines sogennanten ProServer von Server4you ist ein Barebone. Dieser enthält 32 GByte DDR3-RAM, einen Octacore-Opteron-Prozessor von AMD und zwei SATA-Festplatten mit je 2 TByte Kapazität. Für fünf Euro mehr im Monat sind statt der HDDs zwei SSDs ab 250 GByte verbaut. Die Anschlussbandbreite beträgt 100 MBit/s.

Server4you biette das Paket PlusPower mit Intel-Prozessor nun für rund 49 Euro an (Bild: Shutterstock/Kjetil Kolbjornsrud)

Kunden haben bei den weiteren Offerten die Auswahl zwischen AMD- und Intel-CPUs, können die Anzahl der Prozessorkerne wählen und sich im Rahmen der vorkonfigurierten Pakete für Server mit verschiedener Hardware-Ausstattung und Verbindungsgeschwindigkeit entscheiden. Beim Paket “Ultrapower X7” sind dies bis zu 1000 MBit/s.

In den Angeboten “PlusPower” und “UltraPower X7” stellt der Betreiber etwa den Dell PowerEdge T20 bereit, der im Spitzenmodell einen Intel-Xeon-Prozessor, zwei 3 TByte fassende Festplatten und zwei 512 GByte große Samsung-SSDs mit 100.000 IOPS enthält. Das Leistungspaket “UltraPower X7” bietet Server4You ab 58,99 Euro im Monat inklusive dediziertem 1-GBit/s-Uplink an.

Als Betriebssysteme stehen immer CentOS 6 oder 7, Debian 7, Scientific Linux 6, Ubuntu 12.04 LTS oder 14.04 LTS, Windows 2008 R2 und Windows Server 2012 R2 Standard zur Verfügung. Server4You bietet einen 30-Tage-Test an, der Vertrag muss dazu allerdings abgeschlossen werden. Wer nicht zufrieden ist, bekommt sein Geld zurück. Wer dabei bleibt, kann den Vertrag immer noch monatlich kündigen.

Alle Server werden im eigenen Rechenzentrum gehostet. Auf Wunsch verlegt der Betreiber die Server auch in die USA, etwa für international agierende Kunden. Der Anbieter garantiert kostenlosen Support.

Beim Wettbewerb, zum Beispiel bei Host Europe, das auch mit Dell-Servern arbeitet, bekommt man derzeit im Rahmen des Root Server L genannten Angebots 32 GByte RAM, zwei 1-TByte-Platten, Ubuntu 14.04, CentOS 6 oder Debian 7 und einer Kündingungsfrist von vier Wochen zum Vertragsende für 69,99 Euro. Dort ist allerdings für das Backup Hardware RAID 1 statt wie bei Server4You im Paket “PlusPower X7” RAID 1 per Software mit dabei.

Allerdings fällt bei Host Europe auch noch einmal eine einmalige Einrichtungsgebühr von 99 Euro an. Kleines Plus bei Host Europe: Das Unternehmen garantiert eine Verfügbarkeit von 99,95 Prozent (rechnerische Ausfallszeit von knapp über vier Stunden pro Jahr), bei Server4you muss man sich mit 99,9 Prozent (rechnerische Ausfallszeit von etwas über 8,5 Stunden pro Jahr) zufrieden geben.

Bei Hetzner, das ein einmalige Setup-Gebühr von 99 Euro verlangt, kostet ein Root-Server im Paket PX-60, das einen Intel-Quad-Core-Prozessor (Xeon E3-1270), zwei Festplatten mit je 2 TByte, 32 GByte ECC RAM, Linux-Betriebssystem, 960 GBit Gesamtbandbreite und einer “Netzwerk-Verfügbarkeit” von “mindestens 99,9 Prozent” umfasst, derzeit 69 Euro pro Monat. Es wird keine Mindestvertragslaufzeit verlangt, die Kündigungsfrist beträgt 30 Tage zum Monatsende.

[Update 6. März 2015, 11 Uhr 45: Im Text hatte sich ein Fehler beim Vergleich der Konkurrenzangebote eingeschlichen. Das ursprünglich genannte Paket von Hetzner war nicht tatsächlich vergleichbar. Die Angabe wurde korrigiert.]

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