Online-Tool von Sage ermittelt Kosten der Lohnabrechnung für Firmen

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Checkliste (Bild: Shutterstock / Dmitry-Naumov)

Unternehmen können mit dem kostenlosen Dienst prüfen, ob sich die Auslagerung der Lohnabrechnung für sie lohnt. Egal, wie das Ergebnis ausfällt: Sage Software bietet sich für beide Varianten an – als Software-Anbieter und als Outsourcing-Dienstleister. Mit Drittanbietern müssen Interessenten selbst vergleichen.

Sage hat online einen Lohn-Kostenrechner bereitgestellt, der Firmen hilft, die Ausgaben für lohnabrechnende Mitarbeiter und andere abhängig Aufwendungen im Zusammenhang mit der Lohnabrechnung zu ermitteln. Anschließend wird dann verglichen, ob sich für das Unternehmen eher ein Lohndienstleister oder eine Softwarelizenz lohnt.

Online-Tool von Sage Software zur Ermittlung der Kosten für dei Lohnabrechnung (Screenshot: ITespresso).

In das Online-Formular ist unter anderem die Anzahl der Mitarbeiter, die derzeitige Abrechnungsart, die Zahl der Lohnabrechner, die Monatsmiete für die Online-Lohnsoftware und das “Vollzeitäquivalent der Lohnabrechner” einzugeben. Wer einige der Werte nicht parat hat, kann die Berechnung auch mit dem von Sage ermittelten Marktdurchschnitt vornehmen lassen, um zunächst wenigstens eine grobe Einschätzung zu erhalten. Als Ergebnis gibt das Tool einen Wert aus, der die potenzielle jährliche Ersparnis in Euro angibt.

Da Sage Software selbst sowohl die Lohn- und Gehaltsabrechnung als monatlich abonnierbaren Cloud-Services, Software-Lizenzen und das komplette Outsourcing der Lohnabrechnung offeriert, ist nicht zu befürchten, dass der ermittelte Wert zu stark in eine Richtung geht. Das Sage-Angebot in dem Bereich wurde nicht zuletzt mit der Übernahme der Exact Software Deutschland GmbH im Sommer 2014 deutlich ausgebaut.

Nach eigenen Angaben liegt der Gesamtumsatz in diesem Geschäftsbereich bei etwa 30 Millionen Euro, der Kundenstamm umfasst weit über 12.000 kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere aus der Fertigungs-, Dienstleistungs- und Baubranche. Damit ist man aktuell der zweitgrößte Lohnabrechnungsanbieter in Deutschland – hinter der Datev.

Den Vergleich zu den Kosten bei anderen Anbietern müssen Interessenten allerdings auch nach der Nutzung des Sage-Online-Tools nach wie vor selbst vornehmen. Und diese Aufgabe ist nicht ganz einfach. Neben Dienstleistern wie ADP gibt es dafür inzwischen zahlreiche SaaS-Angebote, etwa LohnDialog, Lohnexperte.de oder Quick-Lohn.

Schon traditionell wird zudem eine Vielzahl von Software angeboten, die mehr oder weniger stark auf bestimmte Bereiche ausgelegt oder für Firmen mit mehr oder weniger Mitarbeitern gedacht ist. Das geht von Angeboten von Agenda Software über die umfangreicheren Suiten für den gesamten Bereich des Personalwesens wie sie zum Beispiel eGecko von CSS oder WinLine Lohn von Mesonic darstellen, bis zu Klassikern wie der Lohnabrechnungssoftware von Lexware und Nixdorf-Lohn oder den Produkten für die Lohnabrechnung aus der WISO-Reihe. Angesichts der großen Auswahl ist es also sicherlich hilfreich, vorab erst einmal zu wissen, auf welchem Wege diese Aufgabe vermutlich am günstigsten zu erledigen ist, bevor man sich in Details vertieft.

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