Fujitsu kündigt Netzwerkscanner mit Touchscreen und hardwarebeschleunigter Bildverarbeitung an

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Fujitsu-Scanner N7100 (Bild: PFU)

Fujitsu-Tochter PFU will mit dem N7100 die massenhafte Dokumentenverarbeitung um Wartezeiten verkürzen. Ein schneller Prozessor, ein passender Chip zur Grafikverarbeitung sowie ein System für aktive Seitentrennung sollen den Scanner zehnmal schneller als seinen Vorgänger machen. Auch der automatische Papiereinzug wurde verbessert.

Fujitsu-Tochter PFU kündigt zur CeBIT den netzwerkfähigen Dokumentenscanner N7100 an. Der Hersteller hat eigenen Angaben zufolge die CPU und den GI-Prozessor im Vergleich zum Vorgängermodell N1800 wesentlich erneuert und so die Leistung um den Faktor Zehn beschleunigt. Der Scanner ist ab April 2015 bei Fujitsu-Vertriebspartnern für einen empfohlenen Verkaufspreis von 1650 Euro netto (brutto also 1963,50) erhältlich.

Fujitsu-Scanner N7100 (Bild: PFU)
Der Netzwerk-Scanner N7100 soll zehnmal schneller sein als das auslaufende Vorgängermodell N1800. (Bild: PFU)

Das Gerät bietet eine Vorschau der Scans nahezu in Echtzeit, erklärt das Unternehmen in seiner Produktankündigung. Die Realtime-Bilddarstellung und –verarbeitung helfen bei der Optimierung des Einzugsmechanismus – Papierstau und Mehrfacheinzug kann der Scanner durch die “Paperstream”-Bildoptimierung frühzeitig erkennen und verhindern.

Der Einzug arbeitet mit Fujitsus “Brake Roller”-Technologie, die ursprünglich für Modelle im oberen Enterprise-Segment entwickelt wurde. PFU hat laut eigenen Aussagen das System nun für die Anforderungen an Workgroup-Scanner optimiert. Für den Anwender bedeutet dies eine klare Seitentrennung auch beim Erfassen gemischter Stapel. Der N7100 scannt Papier mit einem Gewicht von 40-209 g/m2 ebenso wie Plastikkarten.

Der Dokumenten-Feeder fasst 50 Blatt, das minimale Vorlagenformat liegt bei 5,08 mal 5,08 Zentimeter, maximal erfasst wird das US-Legal-Format (ein bisschen länger als A4). Er erfasst bis zu 25 Seiten pro Minute und erkennt bei doppelseitigem Scan bis zu 50 Bilder pro Minute in Farbe, Graustufen oder Schwarzweiß bei einer Auflösung von 300 dpi.

Zwei USB-Schnittstellen, etwa zum Anschluss einer Tastatur oder eines Kartenlesegeräts, sowie ein Entwicklungskit für die Einbindung in Geschäftsprozesse und andere Software sollen den Scanner ins bestehende IT-Umfeld und Workflow-Management integrieren.

Auf dem 8,4 Zoll großen Touchscreen des Scanners mit 1024 mal 768 Bildpunkten zeigt er Optionen wie Scan-to-Mail, Scannen in einen Netzwerkordner, auf einen FTP-Server oder das Weiterleiten an einen Drucker, ein Netzwerkfaxgerät oder an den Microsoft-Sharepoint-Server.

Der Scanner hat zwar einen Netzwerkanschluss, lässt sich aber auch als Standalone-Modell ohne PC betreiben. Im Netz kann er über das Central Administration Tool des Herstellers überwacht werden. Die Software wurde 2012 mit den Scansnap-Systemen von Fujitsu eingeführt. Die derzeitige Scanner Central Admin-Oberfläche kann alle Fujitsu-Scanner im Unternehmen prüfen und ansteuern.

Über sie erhalten Anwender Zugang zu rollenspezifischen Job-Profilen. Ein Auftragsmenü basiert auf individueller Benutzeranmeldung zur Steuerung der Scaneinstellungen und Ziele. Dabei soll das Gerät alle Sicherheitsmerkmale bieten, die zur Einhaltung von Konformitätsbestimmungen notwendig sind. Das Gerät verlangt eine Login-Authentifizierung und verschlüsselt die Nutzerkommunikation. Automatisches Löschen temporärer Dateien und Initialisierung ohne Datenreste verhindern, dass Spuren von alten Informationen im System verbleiben.

Tipp der Redaktion: Neue gesetzliche Regelungen helfen Unternehmen und Freiberuflern, die Papierdokumente digitalisieren wollen. ITespresso erklärt, worauf es bei der Auswahl eines Dokumenten-Scanners in KMU ankommt, damit eingescannte Belege auch rechtssicher sind und stellt ausgewählte, empfehlenswerte Dokumenten-Scanner vor.

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