IT-Monitoring-Lösung Boom 4.0 jetzt mit Web-Dashboards für Tablets und Smartphones

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Boom 4.0-Monitoring (Bild: Blue Elephant Systems)

Der Hersteller aktualisiert seinen Business Open Operations Manager (Kurz: Boom). Er soll sich selbständig um die Auswertung dessen kümmern, was in der Unternehmens-IT vor sich geht. Im Notfall soll er rechtzeitig Alarm auslösen.

Blue Elephant Systems hat seine IT-Monitoring-Lösung Boom  auf Version 4.0 aktualisiert. Der Hersteller will sich durch “proaktives Monitoring” von der Konkurrenz unterscheiden: Die Software warnt automatisch vor möglichen Fehlern. Auch mit seiner grafischen Darstellung der Vorkommnisse im Unternehmensnetz auf Web-Dashboards will sich der Anbieter vom Mitbewerb unterscheiden. Diese hat er mit seiner neuen Version nun auch auf die Nutzung per Smartphone oder Tablet angepasst.

Boom 4.0 Web-Dashboard (Bild: Blue Elephant Systems)
Im Web-Dashboard, jetzt auch für Tablets, zeigt Boom 4.0 den Status der Netzwerk-Komponenten (Bild: Blue Elephant Systems).

Die Software zur Überwachung heterogener Umgebungen kann viele Systeme, Hosts, Applikationen und Services in einer einzelnen Benutzeroberfläche zusammenbringen und so von hier aus kontrollieren. Unabhängig von Herstellern oder Betriebssystemen soll auch die automatische Prüfung ablaufen, die im Notfall Alarm auslöst, wenn mal ein System im Netz ausfallen sollte oder angegriffen wird. Das Frühwarnsystem sei auch bei der Schweizer Post in Betrieb, erklärt Blue Elephant Systems: Diese nutze das Produkt, um alle Poststellen-Clients zu überwachen. “Dabei sind über 8400 Agenten in 2200 Agenturen produktiv im Einsatz. Boom überwacht hier die Betriebssysteme, die Datenbanken und die Post-Applikationen – und das hochautomatisiert.”

Mit “Embedded Monitoring”, beispielsweise über den Raspberry Pi, kann das “Condition Monitoring (DCIM)” eingerichtet werden. Mit Embedded Systems und den passenden Sensoren lassen sich Messstation einrichten, um etwa die Performance von Webseiten oder Anwendungen zu überwachen.

Die erneuerte System-Info erlaubt, zusätzliche Informationen in frei konfigurierbaren Systemfeldern zu speichern. Dazu zählen etwa die E-Mail-Adresse eines Verantwortlichen, ein Standort, der Name des Serverraums, die Rack-Position oder konkrete GPS-Daten. Diese Daten lassen sich auch weiterverarbeiten, in CMDB-Systeme integrieren oder auf Google Maps zur Ansicht bringen.

Eine API für den Austausch über REST (“Representational State Transfer”) per Json (“Javascript Object Notation”) hilft, Daten mit anderen Tools oder Web-Services auszutauschen.

Der Hersteller erlaubt nun zudem die Einbindung externer Netzwerk-Nodes in die Gesamtüberwachung ohne eigene Agenten. Das “Agentless Monitoring” konfiguriert und verwaltet sie so, als gäbe es Agenten. Damit soll die Software zusätzliche Systeminformationen, Gruppierungen und Zugriffsrechte verwalten. Über die Kosten der einzelnen Bestandteile des modularen Systems will der Hersteller noch Informationen nachliefern.

Wer ein entsprechendes konfigurierbares Monitoring-Tool sucht, könnte auch zufrieden sein mit der Freeware-Version des Mitbewerbers PRTG Network Monitor. Er kann bei Bedarf an mehr Überwachungssensoren noch um kostenpflichtige Bestandteile aufgerüstet werden. Die kostenpflichtigen Konkurrenzprodukte Monitis, GFI Webmonitor, Wireshark oder Solarwinds NPM11 sind jeweils auf Teilbereiche des Monitorings spezialisiert und könnten im Einzelfall je nach Bedarf die passende Lösung sein.

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