Eset bringt mehr Produkte für Unternehmens-Security

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Eset Logo (Bild: Eset)

Die neuen respektive aktualisierten Produkte Endpoint Security für Windows, Endpoint Security für OS X und Endpoint Security für Android sowie File Security für Windows Server und Remote Administrator will der slowakische Hersteller auf der CeBIT präsentieren. Sie sollen Unternehmen schützen, ohne die Performance zu beeinträchtigen.

Der Security-Spezialist Eset aus Bratislava will im März auf der CeBIT seine kommenden Unternehmensprodukte vorstellen und auf den Markt bringen: Mit Endpoint Security für Windows, OS X und Android sowie File Security für Windows Server und Remote Administrator will der Hersteller Unternehmen vor Bedrohungen schützen, ohne dafür zu viel Rechenpower und Geschwindigkeit zu verbrauchen.

Eset Logo (Bild: Eset)Die Administrationskonsole “Remote Administrator” läuft unter Linux und soll den Zeitaufwand für alltägliche Aufgaben an den Clients verringern. Das Security-Management und das Reporting . Das Reporting läuft auch auf dieser Zentrale ab, Informationen aller verbundenen Clients lassen sich hier abrufen.

Auch Daten von Android-Systemen sind hier über Linux- oder Windows-Server verfügbar. Das mache “teure MDM-Tools überflüssig”, meint der Hersteller. Über eine Webkonsole kann das IT-Security-Management bequem durchgeführt werden. Auch das Reporting wurde vereinfacht und soll den IT-Administratoren Zeit sparen: Reports und weitere Informationen können direkt aus dem System abgerufen und müssen nicht noch umformatiert werden.

Mit aktuellen Versionen von Endpoint Security für Windows und OS X und deren neu eingeführten “Shared Local Cache” für den Einsatz in virtuellen Umgebungen speichert die Eset-Software Metadaten bereits geprüfter Dateien zwischen, damit identische Dateikopien auf anderen virtuellen Maschinen nicht erneut gescannt werden müssen. Das soll das Arbeiten mit VMs beschleunigen.

Die Lösung File Security für Windows Server hat laut Eset so wenig Hardware-Anforderungen, dass die Performance der Server nicht beeinträchtigt wird. Sie bietet aber weiterhin natives Clustering von File-Servern, damit nicht jeder einzeln konfiguriert werden muss.

Auch die Clients für verschiedene Plattformen hat das Unternehmen erweitert. Ein “Exploit Blocker” schützt die am meisten gefährdeten Anwendungen wie Browser, PDF-Reader, E-Mail-Clients und MS Office. Die zusätzliche Sicherheitsschicht überwacht das Verhalten von Prozessen, um auch bereits aktive Exploits noch zu stoppen. Eine Schwachstellenprüfung in Netzwerkprotokollen (SMB, RDP, RPC) erweitert die Prüfung von Einfallstoren zudem auf Netzwerk-Level.

Der umgebaute Speicherscanner von Eset sucht auch im RAM nach verdächtigen Prozessen, falls sich Schadsoftware durch geschickte Verschlüsslung schon unbemerkt eingeschlichen haben sollte.

Bekannte Funktionen wie Anti-Phishing und Botnet-Erkennung wurden erneuert und entdecken mit aktueller Blacklist-Runktion auch ausgehende “schädliche” Kommunikation. Diese wird blockiert und der Nutzer davon benachrichtigt. Mit dem zu allen Neuerungen passenden “License Administrator” schließlich lassen sich Lizenzen verwalten.

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