Eset präsentiert neue Version seines Social Media Scanners

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Eset Logo (Bild: Eset)

Das für Facebook und Twitter einsetzbare Tool kommt ab sofort mit einer komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche. Zudem soll die unter anderem über die Eset-Homepage kostenlos erhältliche Software schädliche Inhalte wie bösartige Links nun besser erkennen. Auch informiert das Werkzeug Nutzer über potenzielle Bedrohungen auf seiner Timeline.

Eset hat eine neue Version seines Eset Social Media Scanners für Facebook und Twitter bereitgestellt. Die Software kommt dem slowakischen Sicherheitsanbieter zufolge mit einer komplett überarbeiteten grafischen Benutzeroberfläche sowie einer verbesserten Erkennung schädlicher Inhalte.

Eset-Social-Media-Scanner (Screenshot: Eset)
Die neue Version des Eset Social Media Scanners für Facebook und Twitter steht ab sofort kostenlos zum Download bereit (Screenshot: Eset).

Mithilfe der Anwendung können Nutzer Profile von Facebook und Twitter sowohl schützen als auch verwalten. Überdies laufe eine automatische Scanfunktion regelmäßig im Hintergrund, sodass User in Echtzeit vor schädlichen Inhalten gewarnt werden. Wird ein verdächtiger Link erkannt, soll der Anwender direkt davon in Kenntnis gesetzt werden.

Enthält die Timeline einer anderen Person eine potenzielle Bedrohung, kann dem betroffenen Nutzer außerdem automatisch eine Direktnachricht über das Programm geschickt werden. Auch die privaten Daten seien geschützt, da der Eset Social Media Scanner darüber informiere, welche persönlichen Informationen öffentlich zugänglich sind.

Nach Angaben des Sicherheitsunternehmens erkennt die Software täglich über 28.000 verdächtige Links auf Facebook sowie 10.000 bösartige Inhalte auf Twitter. “Wir haben festgestellt, dass auf Facebook bis zu dreimal mehr gefährliche Links kursieren als auf Twitter”, so Mário Turner, Produktmanager des Eset Social Media Scanners.

Ihm zufolge wurden 73 Prozent aller entdeckten schadhaften Links auf Facebook registriert, die übrigen 27 Prozent auf Twitter. Dass Facebook häufiger Ziel von Cyberkriminellen ist, liegt laut Eset an der großen Nutzerbasis und daran, dass viele Accounts mit Kreditkarten-Informationen verknüpft sind.

Auch die zahlreichen privaten Daten, die Anwender bereitwillig preisgeben, seien für Kriminelle von besonderem Interesse. Darunter fallen Eset zufolge etwa öffentlich geteilte E-Mail-Adressen, Standortlokalisierungen oder auch Privatadressen der User. Der Eset Social Media Scanner kann kostenlos auf der Homepage des Herstellers heruntergeladen sowie direkt auf Facebook aktiviert werden.

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