NCP bringt virtuelle VPN-Appliance für KMU

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NCP Secure-V2PN (Bild: NCP Engineering)

Der Hard- und Software-Mix der Nürnberger Firma NCP Engineering gewährt Mitarbeitern abhörsicheren Zugriff auf die Unternehmens-IT. Eine Zwei-Faktor-Athentifizirung soll schon den Zugang dazu schützen. Die Appliance ist jetzt in einer Version für 25 gleichzeitige geschützte Verbindungen erhältlich.

NCP Engineering hat seine VPN-Produktpalette NCP Secure V2PN um die Virtualisierung der Fernzugriffskontrolle per neuer Appliance erweitert. Das Virtual Private Network soll einfach zu konfigurieren und zugleich kostengünstig sein, verspricht der Hersteller. Mobile Mitarbeiter sollen über die zentral installierte, virtuelle Software-Appliance verschlüsselt mit dem lokalen Intranet kommunizieren. Das, so NCP, sei in der Produktneuheit speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten. Die virtuelle Appliance von NCP sorgt als eine Art Gateway für die sichere Kommunikation von mobien und stationären Endgeräten mit dem Unternehmensnetz.

NCP Secure-V2PN (Bild: NCP Engineering)Insbesondere beim Einsatz von virtuellen gehosteten Clients soll sich dies zeigen: Bis zu 25 simultane Sessions mit Geräten unter Windows 8.x, 7, Vista, OS X, iOS und Android 5.x/4.x sind möglich.

Über eine grafische Oberfläche konfiguriert und steuert der Administrator NCP Secure V2PN. Die virtuelel Appliance lässt sich bereits bei der Installation und Grundkonfiguration virtueller Maschinen einbinden. Mittels Web-Oberfläche lassen sich weitere Benutzer anlegen oder User-Rechte aus Radius-, Active-Directory- oder LDAP-Systemen übernehmen.

Die Anwender erhalten ihre VPN-Clients entweder über einen Software-Verteilungsmechanismus oder laden sich nach erfolgreicher Authentisierung die Software herunter. Für OS X und iOS-Geräte wird dem Anwender die VPN-Konfiguration im Web-Interface der virtuellen Appliance zum Import in iPad, iPhone oder Mac angeboten.

Die “NCP Advanced Authentication”, eine Zwei-Faktor-Lösung, nutzt ein Einmal-Password, das der Nutzer als SMS über den NCP Advanced Authentication Connector erhält. Das System kommt mit integriertem IP-Routing- und Firewall-Funktionalitäten, mit Clients für die gängigen Betriebssysteme und ist für einen schnellen und einfachen Rollout im Firmennetz vorkonfiguriert.

Der Hersteller gibt keine Preise an und verweist auf seine Händler. Online ist etwa eine Zweijahreslizenz mit 25 gleichzeitigen Nutzern für rund 4500 Euro erhältlich.

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