Buffalo bringt NAS-Server mit Dual-Core-CPU und RAID für KMU

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ts5400dwr_buffalo (Bild: Buffalo)

Es handelt sich um eine Desktop- und eine Rackmount-Variante. Die vier Einschübe der Terastation-Modelle 5400DWR und 5400RWR sind bereits ab Werk mit Western-Digital-Red-HDDs mit einer Gesamtkapazität von bis zu 16 TByte bestückt. Ferner unterstützen sie die RAID-Modi JBOD, 0, 1, 5, 6 und 10. Beide Neuvorstellungen werden von einer Intel-Atom-CPU angetrieben.

Buffalo hat seine Netzwerkspeicher-Reihe Terastation 5400 um die Desktop- respektive Rackmount-Modelle 5400DWR beziehungsweise 5400RWR erweitert. Beide NAS-Server lassen sich auch als iSCSI Target einsetzen und kommen mit vier Einschüben, welche bereits ab Werk mit im laufenden Betrieb austauschbaren Western-Digital-Festplatten der Reihe Red bestückt sind.

ts5400dwr_buffalo (Bild: Buffalo)
Das Desktop-Modell Terastation 5400DWR verfügt – ebenso wie das 5400RWR – über vier HDD-Einschübe (Bild: Buffalo).

Die SATA-III-Laufwerke unterstützen eine Transferrate von 3 GBit/s sowie eine Gesamtkapazität von bis zu 16 TByte. Die darauf befindlichen Daten lassen sich durch mehrere RAID-Stufen redundant sichern. Unterstützt werden die Modi JBOD, 0, 1, 5, 6 und 10. Überdies sorgt eine Hot-Spare-Funktion dafür, dass bei Ausfall eines Laufwerks im RAID automatisch auf eine andere Festplatte gewechselt wird.

Beide NAS-Server haben zudem einen Intel-Atom-Prozessor mit zwei Kernen und Zugriff auf 2 GByte DDR3-RAM integriert. Während die Desktop-Variante jedoch das Modell D2550 mit 1,86 GHz Grundtakt beinhaltet, enthält die Serverschrank-Version den D2700-Chip mit 2,13 GHz Basistakt.

Über zwei Gigabit-Ethernet-Ports können die NAS-Server ins Firmennetz eingebunden werden. An weiteren Anschlüssen sind bei beiden Modellen rückseitig je zweimal USB 2.0 und USB 3.0 verbaut. Das Rackmount-Modell besitzt zusätzlich eine USB-3.0-Buchse auf der Vorderseite. Daran lassen sich beispielsweise eine externe Festplatte, ein Drucker oder eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) anschließen.

Als Betriebssystem kommt standardmäßig Linux zum Einsatz. Zu den von den NAS-Servern unterstützten Plattformen zählen jedoch etwa auch Windows 8 und 8.1 (32 Bit/64 Bit), Windows 7 (32 Bit/64 Bit), Vista (32 Bit/64 Bit), XP, Windows Server 2008 und 2008 R2 sowie Mac OS X ab Version 10.7.

Eine Buffalo Surveillance Server genannte Funktion erlaubt die Aufzeichnung von IP-Kamerastreams direkt auf den Netzwerkspeichern. Die Geräte unterstützen laut Buffalo Aufnahmen von bis zu zehn Kameras. Daneben bieten die Speicherserver Unterstützung für den Active-Directory-Verzeichnisdienst.

ts5400RWR_Buffalo (Bild: Buffalo)
Das Rackmount-Modell Terastation 5400RWR ist – ebenso wie das 5400DWR – schon ab Werk mit Western-Digital-Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 16 TByte bestückt (Bild: Buffalo).

Sogenannte Festplatten-Quota verhindern darüber hinaus den Missbrauch von Storage-Kapazität durch Zuweisung geeigneter Speichermengen an die jeweiligen Benutzer. Ferner ist auch ein DLNA-Medienserver integriert, der das Streamen von Mediendateien auf allen kompatiblen Unterhaltungsgeräten erlaubt. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch zehn kostenlose Lizenzen für die Backup-Lösung NovaBackup Business Essentials.

Den Energieverbrauch beziffert der Hersteller beim Terastation 5400DWR auf maximal 86 Watt, während das Modell 5400RWR bis zu 140 Watt an Leistung aufnehmen soll. Die Desktop-Variante misst 23,1 mal 17 mal 21,6 Zentimeter und wiegt 8 Kilogramm. Die Ausführung fürs Rack nimmt im Serverschrank eine Höheneinheit ein.

Buffalo gewährt drei Jahre Garantie auf die beiden Neuvorstellungen. Zusätzlich verspricht es den Austausch defekter Festplatten binnen 24 Stunden. Mit der maximal möglichen Speicherkapazität von 16 TByte kostet das Terastation 5400DWR rund 1650 Euro, wohingegen das 5400RWR mit der gleichen Storage-Ausstattung auf knapp 2030 Euro kommt.

Tipp der Redaktion: Im Artikel Netzwerkspeicher: Was Sie beim Kauf eines NAS beachten sollten, hat ITespresso erklärt, was die Geräte heutzutage leisten und für wen welche Funktionen und Leistungsmerkmale wichtig sind.

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