Toshibas zweite Chromebook-Generation kommt mit 13,3 Zoll großem Screen

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Der Hersteller hat zwei Modelle mit unterschiedlicher Bildschirmauflösung und RAM-Ausstattung vorgestellt. Beide nutzen Intels 2,16 GHz schnelle Celeron-CPU N2840, eine 16 GByte fassende SSD, aber auch 100 GByte Cloudspeicher sowie WLAN-, USB-3.0- und HDMI-Schnittstellen und eine Webcam. Erhältlich sind die Toshiba-Chromebooks für 299 respektive 399 Euro.

Toshiba hat die Nachfolgegeneration seiner vor rund einem Jahr gestarteten Chromebook-Reihe CB30 vorgestellt. Sie umfasst zwei mit unterschiedlicher Displayauflösung und Speicherkonfiguration ausgestattete 13,3-Zoll-Modelle. In Deutschland ist der Marktstart zur Mitte des ersten Quartals vorgesehen. Erhätlich sind die Chromebooks zu unverbindlichen Preisempfehlungen von 299 beziehungsweise 399 Euro.

Toshiba Chromebook CB30-B-103
Toshibas zweite Chromebook-Generation kommt in Deutschland Mitte des zweiten Quartals in den Handel (Bild: Toshiba).

Die günstigere Ausführung CB30-B-103 beinhaltet 2 GByte DDR3L-RAM sowie ein HD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Bildpunkten. Die teurere Variante CB30-B-104 besitzt hingegen 4 GByte Arbeitsspeicher sowie einen Full-HD-Screen, der mit 1920 mal 1080 Pixeln auflöst.

Die weitere Ausstattung der Neuvorstellungen ist identisch. Angetrieben werden sie beide von Intels stromsparendem Celeron-Prozessor N2840, dessen zwei Kerne standardmäßig mit 2,16 GHz takten (Burst-Frequenz: 2,58 GHz). In Toshibas erster Chromebook-Generation kam noch die ältere Celeron-CPU 2955U zum Einsatz, die bei einer doppelt so hohen Verlustleistung von 15 Watt eine Taktfrequenz von lediglich 1,4 GHz lieferte. Als Datenspeicher ist in den neuen Chromebooks ebenfalls wieder eine 16 GByte große SSD verbaut. Darüber hinaus erhalten Nutzer – wie bei Chromebooks üblich – zwei Jahre lang kostenlos 100 GByte Online-Speicher bei Google Drive.

Zur übrigen Ausstattung zählen WLAN (802.11a/g/n), Bluetooth 4.0 sowie eine integrierte HD-Webcam mit zwei Mikrofonen. Zum Anschluss von Peripheriegeräten sind je ein USB-2.0- und USB-3.0-Anschluss (mit Sleep-and-Charge-Funktion) sowie ein HDMI-Ausgang an Bord. Auch ein SD-Kartenslot und ein Kopfhörer-Mikrofon-Kombianschluss sind vorhanden. Für die Audioausgabe am Gerät sorgen von Skullcandy optimierte Stereolautsprecher, welche ein tiefes und klares Klangspektrum gewährleisten sollen.

Als Betriebssystem kommt das von Google entwickelte und auf Linux aufsetzende Chrome OS zum Einsatz. Chromebooks werden wie der Browser Chrome alle paar Wochen automatisch aktualisiert. Anwender müssen sich weder um Updates noch um Virenschutz kümmern. Web-Apps sollen die Nutzung der Geräte ebenso erleichtern wie die Speicherung von Dokumenten in der Cloud.

Die kommenden Toshiba-Chromebooks messen 32 mal 21,4 mal 1,9 Zentimeter und wiegen 1,35 Kilogramm. Damit sind sie etwas kompakter und leichter als die Vorgängermodelle, die noch Maße von 32,9 mal 22,7 mal 2,02 Zentimetern aufwiesen und 1,5 Kilogramm wogen. Außerdem hat sich die Akkulaufzeit von bislang 8,5 Stunden erhöht: Das Full-HD-Modell kommt laut Hersteller bis zu 9 Stunden mit einer Ladung aus, die HD-Variante soll sogar maximal 11,5 Stunden durchhalten.

Im November hatte Toshiba ein günstiges Windows-Notebook als Alternative zu Googles Chromebooks präsentiert, welches eine ähnliche Ausstattung besitzt. Das 11,6-Zoll-Modell Satellite CL10-B-100 ist wie die Chrome-OS-Geräte vorwiegend auf die Browser-Nutzung ausgelegt, ermöglicht dank Windows 8.1 aber auch die lokale Ausführung von Programmen. Dem Anbieter zufolge wendet sich das 299 Euro teure Notebook insbesondere an Schüler und Studenten.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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