Finale Version von Microsoft Office für Android-Tablets ab sofort verfügbar

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Word, Excel und Powerpoint stehen unter Google Play zum Download für Tablets mit Android 4.4 Kitkat zur Verfügung. Ein Abonnement von Office 365 ist nach dem ersten Monat notwendig. Die Home-Variante kostet zum Beispiel für bis zu fünf Installationen 99 Euro im Jahr.

Drei Monate nach der ersten Preview ist jetzt Microsoft Office für Android-Tablets in Google Play erhältlich. Die Funktionen sind nahezu identisch mit denen von Office für iOS. Anwender können in Word, Powerpoint und Excel Dokumente erstellen und bearbeiten sowie über OneDrive synchronisieren.

Finale Version von Microsoft Office für Android-Tablets ab sofort verfügbar (Bild: Microsoft).

Zu den Mindestanforderungen zählen ein ARM-Prozessor, ein 7 Zoll großes Display (maximal 10,1 Zoll) sowie Android 4.4. In den meisten Fällen funktionieren die Anwendungen zwar auch unter Android 5.0, Microsoft unterstützt es offiziell aber noch nicht. Darüber hinaus muss zumindest 1 GByte Arbeitsspeicher vorhanden sein. Für die Nutzung des mobilen Office ist eine kostenlose Registrierung bei Microsoft Voraussetzung.

Office für Android lässt sich im ersten Monat gratis einsetzen. Im Anschluss benötigen Nutzer jedoch ein Office-365-Abonnement, welches auch aus der App heraus gebucht werden kann. Office 365 Home inkludiert zum Beispiel zum Preis von 10 Euro pro Monat oder 99 Euro pro Jahr fünf Endgeräte. Für Unternehmen beginnen die Preise bei 49,20 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer). In sämtlichen Fällen schließt das unbegrenzte Speicherkapazität bei OneDrive mit ein.

Die drei Office-Apps bringen auch unter Android Vorlagen mit, um das Erstellen ansprechender Dokumente zu erleichtern. Wie von den Desktop-Anwendungen gewohnt, lassen sich diese beliebig anpassen. Ebenso wird beim Start der Office-Programme direkt angeboten, auf die jüngsten Dokumente in OneDrive oder Dropbox zuzugreifen. Microsoft hatte Office für Android ab November 2014 zunächst mit ausgewählten Anwendern getestet. Anfang Januar wurde die Beta schließlich allgemein verfügbar.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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