Facebook stellt Werbekunden neue Werkzeuge zur Verfügung

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Facebook Logo (Bild: Facebook)

Mit Conversion Lift sind nun auch Rückschlüsse auf die Auswirkungen von Online-Kampagnen auf den Umsatz in Ladengeschäfte möglich. Facebook hofft damit auch der zunehmenden Mobilität und Geräteflexibilität der Nutzer Rechnung zu tragen. Allerdings will es von den Werbenden auch zusätzliche Daten haben.

Facebook bietet Werbetreibenden nun neue Möglichkeiten zur Auswertung ihrer Kampagnen an. Das neue Angebot Conversion Lift baut auf bereits vorhandenen Möglichkeiten auf. Ein wichtiges Ziel ist es dabei auch die Auswirkungen von Online-Aktivitäten auf Offline-Käufe wahrnehmbar zu machen.

Facebook Logo (Bild: Facebook)

Für Conversion Lift werden zum Start einer Kampagne eine zufällig ausgewählte Testgruppe, die die Anzeigen zu sehen bekommt, und eine Kontrollgruppe festgelegt. Für die Auswertung muss der Werbekunde außerdem seine Daten zur Konversionsrate an Facebook übergeben. Das können Zählpixel für Facebook Custom Audiences, Konversionspixel oder Daten aus Kassensystemen sein.

Mit Hilfe dieser Daten vergleicht Facebook dann Test- und Kontrollgruppe und bestimmt so den “Lift”, also den Schub, den der Absatz der Produkte erfahren hat. Das Ergebnis können Werbetreibende im Ads Manager einsehen.

Laut Facebook schließe man damit eine Lücke bei der Kontrolle von Anzeigenerfolgen. Mit der Lift-Messung setze man auf einen wissenschaftlichen Ansatz, der zum Beispiel beim Direktmarketing angewandt werde. Conversion Lift biete zugleich den Vorteil, dass damit auch der Entwicklung zur noch stärkeren Nutzung von Mobilgeräten Rechnung getragen werden kann. Beispielsweise seien auf Cookies basierende Systeme nicht mehr ausreichend, wenn Nutzer täglich mit mehreren Geräten online sind, aber immer noch überwiegend in Ladengeschäften einkaufen.

Einem Beitrag bei Facebook for Business zufolge wird die Lift-Messung bei Facebook intern schon länger eingesetzt. Mit dem Angebot Conversion Lift steht es nun aber mehr Kunden zur Verfügung. In einem nächsten Schritt soll die Unterstützung für weitere Szenarien und komplexere Studien hinzukommen.

[mit Material von Florian Kalenda, News.com]

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