Lansweeper 5.2 erlaubt konfigurierte Software-Verteilung im Netz

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Lansweeper 5.2 (Bild: Hemoco)

Der agentenfreie Netzwerk-Scanner prüft alles – auch, welche Programmlizenzen im Netz verteilt sind. Mit Version 5.2 kann Lansweeper nun auch veraltete Software-Installationen durch aktuelle ersetzen. IT-Administratoren können dies mit unternehmensspezifischen Einstellungen über das ganze Netz durchsetzen.

Lansweeper 5.2 der belgischen Firma Hemoco beherrscht jetzt auch die Software-Bereitstellung. Das Netzwerkanalyse-Tool, das das gesamte LAN und damit verbundene Geräte und Netze durchforstet, gibt einen Überblick zum Ist-Zustand und liefert Reports zu allen Betsandteilen von Unternehmensnetzen. Es löst aufgrund der Ergebnisse nun auch das Deployment von Software-Assets aus. Seit April 2013 ist das Angebot auch als Webdienst aufrufbar und kann das Unternehmensnetz so auch von Fernarbeitsplätzen aus untersuchen.

Lansweeper 5.2 (Bild: Hemoco)
Lansweeper 5.2 erkennt veraltete Software im Unternehmensnetz und kann neue Versionen installieren (Bild: Hemoco).

Das Windows- und Web-Programm soll durch die Deployment-Erweiterung nicht nur den Überblick über den Ist-Zustand vermitteln, sondern ihn auch vorausschauend verbessern. Die konfigurierbare Software-Bereitstellung in der neuen Netzwerksoftware soll dafür sorgen, dass zeitaufwändige Arbeitsschritte für die Anpassung jedes zu erneuernden Systems automatisch ablaufen. Die neue Bereitstellungskomponente führt Arbeitspakete aus, in denen der Administrator oder der Anwender frei definierbare Anweisungen hinterlegen kann. Dabei kann es sich um Kommandozeilenbefehle oder MSI-Installationen handeln, aber auch um Uninstall-Anweisungen oder Skripte.

So ist es zum Beispiel mit Lansweeper 5.2 möglich, alle Rechner im Netzwerk auf die Laufzeitbibliothek .NET 4.0 Framework hin zu scannen. Sollte die Bibliothek nicht vorhanden sein, kann Lansweeper das installierte Betriebssystem in Erfahrung bringen, um darauf basierend automatisch die passende Version zu installieren.

In den bestehenden Report-Funktionen lässt sich über einen Editor zu jedem Punkt so ein Aufgabenpaket festlegen. Zur Software sind Bereitstellungspakete definierbar. Das geht auch mit dynamischen Komponentengruppen, die ein Administrator zusammengestellt hat. Die Abarbeitung der Pakete erfolgt entweder automatisch über Nacht oder unmittelbar nach dem sie manuell ausgelöst wurde.

Lansweeper 5.2 läuft mit Clients auf Rechnern mit Windows 2000 oder höher. Der Server-Part setzt Windows ab Version 2003 beziehungsweise Windows XP oder höher (Windows Server wird vorausgesetzt) voraus. Der Server benötigt außerdem .NET.-Framework 4.0.

Auf der Lansweeper-Homepage steht eine kostenlose Testversion bereit; in kleinen Unternehmen lässt sich die Software dauerhaft als Freeware nutzen. In größeren Unternehmen wird nach der Menge der Assets pro Firma und Jahr abgerechnet. Das sind 295 Dollar bei bis zu 250 Assets, 495 bei bis zu 1000, 995 Dollar ohne Begrenzung und 1995 Dollar bei angepassten Versionen für große Unternehmen oder Firmengruppen. Diese können das Administrations-Tool dann auf beliebig vielen Servern nutzen.

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