Multimedia-PC Medion Akoya E2225 D ab 5. Februar bei Aldi Süd

KomponentenPCWorkspaceZubehör
Medion Akoya E2225 D (Bild: Medion)

Der Rechner kostet dann bei dem Discounter 399 Euro. Im Gegensatz zum letzten Multimedia-PC bei Aldi Süd Ende November ist diesmal aber eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia enthalten. Allerdings unterstützt auch der diesmal verbaut Intel-Prozessor – mit zwei Kernen und einer Taktrate von 3,2 GHz – weder Hyper-Threading noch Turbo-Boost.

Nach gut zwei Monaten Pause hat Aldi Süd ab 5. Februar mit dem Medion Akoya E2225 D wieder einmal einen als Multimedia-PC beworbenen Tower im Angebot. Der Rechner mit dem als Betriebssystem vorinstalliertem Windows 8.1 Update kostet 399 Euro. Der Wert scheint sich als akzeptabler Preispunkt für derartige Rechner mit 1-TByte-Festplatte herauskristallisiert zu haben, wurde er doch sowohl von Aldi Nord als auch von Aldi Süd in früheren Verkaufsaktionen bereits verlangt. War bei Aldi mehr Speicher an Bord, mussten Kunden regelmäßig auch deutlich mehr bezahlen. Da drängt sich die Erweiterung mit externen Festplatten nach indiviudellem Bedarf geradezu auf.

Medion Akoya E2225 D (Bild: Medion)

Der Akoya E2225 D ähnelt in vielem seinem Vorgänger. Änderungen hat Medion allerdings beim Prozessor vorgenommen – und anders als beim letzten, bei Aldi Süd angebotenem Medion-Entertainment-PC, der mit Intels Intels Grafikeinheit HD 4400 auskommen musste, ist diesmal mit der Nvidia GeForce GTX 750 eine dedizierte Grafikkarte verbaut.

Nvidia positioniert die GeForce GTX 750 mit einem Basistakt von 1020 MHz und 1024 MByte Speicher als “Allzweckwaffe, wenn Gaming-Leistung zum günstigen Preis verlangt wird”. Allerdings stammt diese Formulierung wohl noch von der Markteinführung. An aktuellen Standards gemessen kann die noch auf der Maxwell-Architektur basierende Karte niemanden hinterm Ofen hervorlocken, der sich auch nur gelegentlich mit Spielen beschäftigt. Wer den Rechner für´s Gaming haben möchte, sollte sich also lieber Alternativen suchen. Wer nur die Unterstützung beim Mediengenuss sucht, der kann damit aber durchaus gut bedient sein.

Nicht ganz so eindeutig ist das beim verbauten Prozessor. Während beim Vorgänger Intels Dual-Core-Prozessor Core-i3-4160 mit zwei Kernen und 3,6 GHz Taktrate zum Einsatz kam, ist diesmal der Intel Pentium-Prozessor G3250 mit einer Taktfrequenz von 3,2 GHz verbaut. Beide greifen jeweils auf ab Werk vorhandene 4 GByte Arbeitsspeicher zurück – unterstützen aber abhängig vom Speichertyp bis zu 32 GByte RAM.

Positionierung der GeForce GTX 750 (roter Pfeil) im Nvidia-Portfolio (Screenshot: ITespresso)
Positionierung der GeForce GTX 750 (roter Pfeil) im Nvidia-Portfolio (Screenshot: ITespresso)

Ebenfalls ab Werk steckt im Akoya E2225 D eine Festplatte mit 1 TByte. Wieder kommt nur WLAN mit 802.11n (nicht das neuere 802.11ac) zum Einsatz. Wer den Rechner aber ohnehin über den verbauten Gigabit-Ethernet-Port anschließen will, wird das kaum vermissen.

Als weitere Schnittstellen sind an der Vorderseite je einmal USB 2.0 und USB 3.0 sowie Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer vorhanden. Auch an einen Multikartenleser hat Medion gedacht. Auf der Rückseite stehen zusätzlich noch einmal vier USB-2.0-Buchsen, der LAN-Anschluss, DVI-D, VGA, HDMI sowie Aus- beziehungsweise Eingänge für Lautsprecher und Mikrofon zu Verfügung.

Der Rechner misst 18 mal 37,5 mal 41,5 Zentimeter und wiegt rund 9 Kilogramm. Er wird mit USB-Tastatur und optischer USB-Maus ausgeliefert. Außerdem sind ein Multistandard-DVD-/CD-Brenner mit DVD-RAM und Dual-Layer-Unterstützung sowie Medion Datenhafen vorhanden. Letzterer bietet die Möglichkeit, ohne zusätzliches Kabel eine externe USB-3.0-Platte von Medion in die Vertiefung auf der Oberseite einzulegen und damit gleich auch anzuschließen.

Über den Datenhafen kann auch beim Medion Akoya E2225 D die Speicherkapazität unkompliziert erweitert werden (Bild: Medion).
Über den Datenhafen kann auch beim Medion Akoya E2225 D die Speicherkapazität unkompliziert erweitert werden (Bild: Medion).
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen