Biotop für Hardware-nahe Start-ups in Berlin eröffnet

Start-UpUnternehmen
Im Betahaus in Berlin hat jetzt das Hardware.co Lab by Conrad den Betrieb aufgenommen (Bild: ConradElectronic)

Es wird vom Elektronikhändler Conrad Electronic sowie dem Accelerator Hardware.co unterstützt. Seinen Sitz hat es im Berliner Betahaus. Es soll sowohl Hardware-Start-ups als auch Technikbegeisterten bei der Entwicklung neuer Hardware-Technologie unterstützen. Dazu stehen Komponenten, Test-Equipment, Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung.

Im Betahaus in Berlin hat jetzt das Hardware.co Lab by Conrad den Betrieb aufgenommen. Es wird, wie der Name schon verrät, von dem Elektronikhändler sowie von Hardware.co unterstützt und soll einen Ort bieten, an dem sich Hardware-Produkte entwickeln, bauen und testen lassen.

Im Betahaus in Berlin hat jetzt das Hardware.co Lab by Conrad den Betrieb aufgenommen (Bild: ConradElectronic)

“Das Betahaus ist die Geburtsstätte vieler Gründungen und erfolgreicher Start-ups. Pro Jahr gründen sich in unserem Netzwerk über 250 Firmen. Mit dem Hardware.co Lab by Conrad bieten wir nun auch Tüftlern die Möglichkeit, ihre Ideen hier in die Tat umzusetzen, in dem wir ihnen die technischen Voraussetzungen für die Entwicklung ihrer Prototypen bereitstellen”, erklärt Christoph Fahle vom Betahaus in einer Pressemitteilung.

“Wir freuen uns, unserer Community mit dem Lab endlich eine Plattform bieten zu können, ihre Ideen umzusetzen. Hier können sie nun die Dinge, die zuvor nur als kreativer Gedanke vorhanden waren, tatsächlich auch physisch erschaffen und testen”, so Jonas Pauly von Hardware.co. “Als Netzwerk von erfahrenen Gründern, die bei der Umsetzung von Hardware-Ideen helfen wollen, ist es uns besonders wichtig, einen Ort zu haben, an dem wir Gründer auch technisch unterstützen können. Unser neues Lab bietet dafür die idealen Bedingungen.“

„Wir haben viel Wert auf eine Top-Ausstattung mit renommierten Qualitätsmarken gelegt“, ergänzt Jörn Werner, CEO von Conrad Electronic. Das Unternehmen unterstützt bereits seit einiger Zeit Start-ups und will mit dem aktuellen Projekt “eine zentrale Plattform für Start-ups mit innovativen Technikideen schaffen.” Conrad konzentriert sich bei seiner Unterstützung für Start-ups auf das, was man selbst am besten kann. Dazu gehört einerseits die Auswahl von und Komponenten und deren Beschaffung sowie die Herstellung erster Prototypen, andererseits aber in einem späteren Stadium auch die Vermittlung von Kontakten zu Fertigen auch in Asien sowie die Abwicklung der Logistik in Deutschland.

Eines der Start-ups, das in dieser Weise unterstützt wurde und wird ist das Unternehmen Wunderbar, dass ein Starter-Kit für Jedermann für das Internet der Dinge konzipiert und damit auch schon erste Achtungserfolge erzielt hat. Hardware.co wird außer von Conrad auch von der Unternehmensberatung KPMG und der Agentur Edelmann getragen. Die aktuelle Bewerbungsrunde für die im März startende Teilnahme am Accelerator-Programm endet am 28. Januar.

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