Apple-Schnäppchen: Versteigerung der mStore-Lagerbestände geht weiter

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MacBook Air (Bild: Apple)

In Folge der Insolvenz des Apple-Resellers mStore wurden bereits einmal Lagerbestände und Ausstellungsstücke per Auktion verkauft. Nachdem nun weitere Shops zu machen müssen, werden jetzt auch deren Lagerbestände verkauft. Bieten können ab sofort gewerbliche Käufer, die sich vorab registrieren.

Apple-Schnäppchen: Versteigerung der mStore-Lagerbestände geht weiter (Bild: mStore).
In Folge der Insolvenz des Apple-Resellers mStore werden jetzt wieder Lagerbestände und Ausstellungsstücke per Auktion verkauft (Bild: mStore).

Da beim insolventen Apple-Reseller mStore weitere Shops geschlossen werden, kommen jetzt erneut mStore-Lagerbestände unter den Hammer. Mit der Verwertung der Handelsware hat die Insolvenzverwalterin das Hamburger Auktionshaus Wilhelm Dechow beauftragt. Auf dessen Website kann ab sofort für erste Produkte geboten werden. Voraussetzung ist allerdings eine Registrierung. In deren Zuge müssen Interessenten auch eine Ust.-IDNr angeben, so soll gewährleistet werden, dass nur gewerbliche Bieter teilnehmen.

Anmeldung und Registrierung sind kostenfrei möglich. Gebote können in dem Auktionssystem auch mit Unterstützung des integrierten Bietassistenten für jede Einzelposition abgegeben werden. Per E-Mail wird der Bieter benachrichtigt, sobald höhere Gebote eingegangen sind oder er den finalen Zuschlag erhalten hat.

Die Startpreise pro Position sind ebenso wie die Informationen über Besichtigungs- und Abholzeiten den detaillierten Versteigerungslisten zu entnehmen. Die sollten unbedingt gelesen werden: Denn nicht von allen Standorten aus ist ein Versand möglich, beispielsweise kann Ware in Heilbronn und Hamburg nur abgeholt werden. Kosten, die entstehen, wenn das nicht fristgerecht geschieht, bürdet der Auktionator dem Käufer auf.

Verkauf der mStore-Lagerbstände (Screenshot: ITespresso)

Aufgerufen werden im Zuge der Auktion zahlreiche Positionen, die in erster Linie für Wiederverkäufer interessant sind: Dazu gehören etwa Pakete mit zahlreichen Zubehörprodukten oder Software-Boxen in Zehnerpaketen. Allerdings lassen sich auch bereits mit wenig Aufwand schon viele Einzelpositionen finden, die für kleine Firmen oder Selbständige durchaus interessant sind. So gibt es etwa zahlreiche einzelne MacBook Pro ab 500 Euro oder den iMac mit 21,5 Zoll großem Display, 2,7-GHz-Prozessor, insgesamt 4 GByte Arbeitsspeicher und 1 TByte Festplatte zum Startpreis von 550 Euro.

Allerdings sollten Kaufinteressenten trotz günstiger Startpreise kühlen Kopf bewahren. So wird im Rahmen der Auktion zum Beispiel das iPhone 5 mit 64 GByte Speicher zum Startpreis von 440 Euro angeboten. Online findet man es derzeit bereits unter 470 Euro – zuzüglich Versandkostenn je nach Lieferart. Der Startpreis der Auktion liegt also nur wenig unter dem Normalpreis im Handel.

Außerdem gilt es wie immer genau hinzuschauen: Zum Beispiel gehören zu den Angeboten auch ein Mac Book Pro mit türkischer Tastatur – praktisch, wenn man genau die haben will, weniger praktisch, wenn man das Detail übersehen hat.

Wer sich Zeit nimmt und etwas stöbert, kann aber mit etwas Glück dennoch das eine oder andere Schnäppchen machen. Nur eilig haben sollte er es nicht: Für die ersten Produkte erfolg der Zuschlag am 9. Februar.

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