Windows 7: Mainstream Support wird am 13. Januar eingestellt

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Danach offeriert Microsoft lediglich noch Sicherheitsupdates, jedoch keine darüber hinausgehenden Aktualisierungen für das immer noch weit verbreitete Betriebssystem. Der Extended Support läuft noch bis 14. Januar 2020. Dieselben Deadlines gelten für Windows Server 2008 sowie weitere Server-Produkte.

Microsoft lässt am 13. Januar, wie angekündigt den Mainstream Support für das 2009 gestartete Windows 7 auslaufen. Anwender erhalten dann lediglich noch Sicherheits-Updates, jedoch keine funktionellen Betriebssystemaktualisierungen mehr. Davon betroffen sind sämtliche Versionen von Windows 7: Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate, Enterprise und Starter. Der sogenannte Extended Support endet dann am 14. Januar 2020.

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Der kostenlose Mainstream Support für Windows 7 wird am 13. Januar 2015 eingestellt (Screenshot: CNET).

Regulär leistet Microsoft den kostenlosen Mainstream Support mit Patches und Fixes binnen fünf Jahren nach Produkteinführung. Im Anschluss an das Ende des ersten Support-Zyklus stellt es gewöhnlich auf Extended Support um. Damit garantiert es für weitere fünf Jahre kostenfreie Sicherheitsaktualisierungen. Neue Funktionen werden dann allerdings nicht mehr geliefert.

Darüber hinaus fallen Supportleistungen weg, die vorher gratis verfügbar waren. Wenn etwa Unternehmen weitere Hotfixes bekommen wollen, müssen sie dafür nun eine kostenpflichtige Vereinbarung aushandeln. Läuft auch der Extended Support aus, gibt es praktisch keine Unterstützung mehr, weder durch Sicherheits-Updates noch durch sicherheitsrelevante Hotfixes.

Windows 7 ist laut NetApplications noch immer das am weitesten verbreitete Desktop-Betriebssystem. Im Dezember 2014 hatte es einen Marktanteil von 56,26 Prozent. Dahinter folgt das rund 13 Jahre alte Windows XP mit 18,26 Prozent. Der Anteil von Microsofts aktuellem Betriebssystem Windows 8 respektive 8.1 liegt dagegen bei nur 13,52 Prozent.

Bis zum Ende des Extended Support von Windows 7 bleibt Anwendern jedoch noch Zeit, sich Gedanken über einen Umstieg zu machen. Spätestens ab Herbst diesen Jahres kommt als Ersatz für Windows 7 zusätzlich Windows 10 in Frage. Microsoft hatte es im Oktober vorgestellt.

Neben einem neuen Browser und virtuellen Desktops ist zudem ein Comeback des Startmenüs vorgesehen. Am 21. Januar will Microsoft auf einer Veranstaltung in Redmond weitere Einzelheiten zu Windows 10 bekannt geben. Aller Voraussicht nach wird dann auch eine neue Testversion präsentiert, die künftig monatlich ein Update erhalten soll. Die im Oktober verfügbar gemachte erste Testversion hatte Microsoft im November durch Build 9879 ersetzt.

Am 13. Januar endet nicht nur der Mainstream Support für Windows 7, sondern auch für Windows Server 2008 (R2), Windows Storage Server 2008 (R2), Exchange Server 2010, Windows Embedded Handheld 6.5 sowie Dynamics C5 2010 und Dynamics NAV 2009 (R2). Zudem läuft an dem Termin der Extended Support für Virtual Server 2005, Systems Management Server 2003 (R2), Host Integration Server 2004 und Visual FoxPro 9.0 Professional aus.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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