Samsung stellt kreditkartengroße SSD mit bis zu 1 TByte vor

Data & StorageMobileStorageWorkspaceZubehör
Samsung Portable SSD T1 (Bild: Samsung)

Der koreanische Hersteller hat auf der CES eine SSD in einem kleineren Format gezeigt, als es bislang andere Laufwerke boten. Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 450 MByte/s lassen sich laut Samsung auch UHD-Filme schnell überspielen und mitnehmen. Die Portable SSD T1 genannte Neuvorstellung soll Ende Januar ab 180 Euro auch hierzulande erhältlich sein.

Samsung hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die Portable SSD T1 vorgestellt. Sie wird mit einer Speicherkapazität von 250 GByte, 500 GByte und 1 TByte erhältlich sein. Der Speicher ist 7,1 mal 5,32 mal 0,92 Zentimeter groß und wiegt rund 30 Gramm. Die Serie Portable SSD T1 liefert Samsung mit Dreijahresgarantie aus. Die drei Varianten sind für 180 Euro (250 GByte), 295 Euro (500 GByte) und 586 Euro (1 TByte) ab Ende Januar 2015 im deutschsprachigen Raum im Handel erhältlich.

Samsung Portable SSD T1 (Bild: Samsung)
Die Portable SSD T1 ist zwar etwas dicker, aber nur ungefähr so groß wie eine Kreditkarte (Bild: Samsung).

Die Portable SSD T1 bietet eine Übertragungsgeschwindigkeit von 450 MByte/s. Damit ist sie also viermal schneller als durchschnittliche externe Festplatten. Der Hersteller vergleicht sein Medium mit den mobilen HDDs und nennt als Beispiel eine 10 GByte große Filmdatei. Deren Übertragung benötige 85 Sekunden mit der Festplatte und nur 27 Sekunden bei der Mini-SSD.

Für die Portable SSD T1 verwendet Samsung “3D Vertical NAND (V-NAND)”. V-NAND-Speicher ordnen die Daten dreidmensional an und benötigen so kürzere Zugriffszeiten als die üblichen, zweidimensionalen NAND-Flash-Chips. Gleichzeitig kommen sie aufgrund der kürzeren Übertragungswege auch mit weniger Strom aus.

Der Speicher wird wie eine Festplatte angesprochen. Die SSD besitzt zwar wie USB-Sticks Flash-Speicher zur Sicherung von Daten, läuft als SSD am Rechner aber am Standard-Harddisk-Anschluss, und präsentiert sich so dem Rechner wie eines der üblichen Disklaufwerke.

Eine eigene Datenübertragungssoftware mit laut Smausng einfach gestalteter Oberfläche soll Nutzer dabei unterstützen, die Portable SSD T1 einzurichten und abzusichern. Passwort und die 256-Bit-AES-Hardware-Verschlüsselung sollen Daten vor unbefugten Zugriffen schützen.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen