Netgear hat Netzwerkspeicher der ReadyNAS-Reihe aufgerüstet

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ReadyNAS 202 und 204 (Bild: Netgear)

Die Serie ReadyNAS 200 umfasst zunächst die Network-Attached-Storage-Lösungen RN202 und RN204. Sie kommen mit zwei beziehungsweise vier Laufwerkseinschüben. Die Speicherkapazität liegt bei maximal 12 respektive 24 TByte. Beide übertragen Daten per Gigabit-Ethernet oder im WLAN per 802.11ac.

Netgear hat seine Home-Office- und KMU-NAS-Systeme mit der Serie ReadyNAS 200 aufgerüstet. Die ersten Geräte sollen als 2-Bay- sowie 4-Bay-Desktop-Version auf den Markt kommen. Der Name der Serie ist auf die Geschwindigkeit zurückzuführen: Drahtlose Datenübertragungen sind mit bis zu 200 MBit/s möglich. Die Zahl 200 weist aber auch auf die Schreibgeschwindigkeit hin: Mit 200 MByte/s legt das System seine Daten auf den in die Einschübe untergebrachten Festplatten ab.

Netgear RN204 aus der Reihe ReadyNAS 200 (Bild: Netgear)
Das Netgear ReadyNAS 204 kann in vier Laufwerksschächten bis zu 24 TByte Daten verwalten (Bild: Netgear).

Das Storage-System ist mit einer eigenen HTML-Oberfläche konfigurierbar und besitzt über 100 Funktionen beziehungsweise Anwendungen. Die Software-Ausstattung mit dem Betriebssystem ReadyNAS OS 6.2 liefert mehrstufige Datensicherungsfunktionen sowie die Möglichkeit, den Netzwerkspeicher mit “Readycloud” zum Server für die private Cloud umzufunktionieren. Apps für den Zugriff darauf bietet Netgear ebenfalls an.

Ein automatisches Backup-System für PCs sowie Time Machine Backup für Macintosh-Rechner ist ebenfalls enthalten. Die PC-Backup-Software kann auf automatische Datensicherungsabläufe eingestellt werden und hilft zugleich bei der Synchroniierung. Eine Snapshot-Technik soll die Dateiwiederherstellung erleichtern. Antiviren-Software, Cloud-Backup und Funktionen zum Schutz der Files ergänzen die Sicherheitsfunktionen der NAS-Reihe. Die 3,5-Zoll-Einschubschächte der NAS-Systeme erlauben den Austausch von Laufwerken im laufenden Betrieb ohne Werkkzeuge.

Die Speicher-Server nutzen einen Dual-Core-Prozessor vom Typ Cortex A15 mit 1,4 GHz Takt. 2 GByte Arbeitsspeicher sorgen für regelmäßige Datenlieferung. Die NAS-Systeme nutzen das BTRFS-Dateisystem, das fünf Level der Absicherung bietet. Gesichert wird automatisch per RAID, gibt der Hersteller an, nennt aber die möglichen RAID-Level noch nicht. Maximal 8192 User können auf die Server zugreifen, davon bis zu 1024 gleichzeitig. Die Höchstzahl der verwaltbaren Ordner liegt bei 1024.

Die Geräte der 200er-Serie haben je zwei Gigabit-Ethernet-Ports, drei USB-3.0-Anschlüsse und verwalten pro Einschub maximal 6 TByte. Das RN202 kann also mit bis zu 12 TByte arbeiten, das RN204 mit bis zu 24 TByte. Die größere Variante zeigt zudem den Status auf einem LED-Display.

Der Hersteller gewährt drei Jahre Garantie auf die Speichergehäuse. Preise wurden bisher nur für die USA genannt. Dort kostet das RN 202 360 Dollar, das RN204 500 Dollar.

Tipp der Redaktion: Im Artikel Netzwerkspeicher: Was Sie beim Kauf eines NAS beachten sollten, hat ITespresso erklärt, was die Geräte heutzutage leisten und für wen welche Funktionen und Leistungsmerkmale wichtig sind.

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