Toshiba präsentiert Ultrabook-Convertible Portégé Z20T

IT-ManagementIT-ProjekteKomponentenMobileTabletWorkspace
Toshiba Portégé Z20t (Bild: CNET)

Der mobile Rechner kommt mit einem matten 12,5-Zoll-Display sowie einer Intel-Core-M-CPU, der bis zu 8 GByte RAM zur Seite stehen. An internem SSD-Speicher beherbergt er maximal 256 GByte. Zudem ist eine vollwertige Anstecktastatur mit zusätzlichem Akku und Hintergrundbeleuchtung dabei. Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 zum Einsatz.

Mit dem Portégé Z20t hat Toshiba auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein Hybrid-Gerät mit Windows 8.1 als Betriebssystem präsentiert, das sich wahlweise als Tablet und – dank einer Ansteck-Tastatur – auch als Notebook einsetzen lässt. Der komplett überarbeitete Nachfolger des Z10t besitzt ein im Vergleich zum Vorgänger größeres 12,5-Zoll-Display. Angetrieben wird er von einer schnelleren Intel-Core-M-CPU, die auf bis zu 8 GByte LPDDR3-RAM zugreifen kann. Nähere Angaben zum Prozessor macht der Hersteller allerdings nicht. Für Daten und Anwendungen verbaut Toshiba eine 128 oder 256 GByte große SSD-Platte.

Toshiba Portégé Z20t (Bild: CNET)
Durch ein Stecksystem wird das Toshiba Z20t Portégé zum Notebook (Bild: CNET).

Der matte 12,5-Zoll-Touchscreen des Portégé Z20t löst mit 1920 mal 1080 Bildpunkten auf. Neben Eingaben mit dem Finger lässt er sich auch mit einem Wacom-Digitizer bedienen. Dieser erkennt bis zu 2048 unterschiedliche Druckstufen und erlaubt so ein weitgehend natürliches Schreibgefühl. Im Lieferumfang sind ein in der Tablet-Einheit verstauter kleinerer sowie ein größerer Digitalstift enthalten.

Der Intel-Chip soll dem Tablet eine mit dem Microsofts Surface identische Akkulaufzeit von 9 Stunden bringen. Für Fotos, Videos und Videotelefonie besitzt das Hybrid-Gerät eine rückseitige 5-Megapixel-Kamera sowie eine bezüglich der Auflösung nicht näher spezifizierte Webcam in der Vorderseite.

Das Toshiba Portégé Z20t kommt darüber hinaus mit einem Umgebungslichtsensor, einem Gyroskop sowie einem Kompass. In puncto Konnektivität unterstützt es sowohl WLAN 802.11ac als auch Bluetooth 4.0. Die Tablet-Einheit offeriert einen MicroSD-Karteneinschub sowie einen MicroHDMI-Port und eine MicroUSB-Buchse.

Toshiba Portégé Z20t (Bild: CNET)
Das Toshiba Z20t Portégé im Zelt-Modus (Bild: CNET).

Die Anstecktastatur bietet überdies weitere Anschlussmöglichkeiten. Sie verfügt über zwei USB-3.0-Schnittstellen, einen Gigabit-Ethernet-Anschluss, eine Standard-HDMI-Buchse und einen VGA-Ausgang für die Anbindung eines externen Monitors.

Um das Tablet als Notebook nutzen zu können, lässt es sich einfach auf die Tastatur stecken. Das soll sogar mit nur einer Hand funktionieren. Ein kleiner Hebel sorgt dafür, dass Tablet und Tastatur fest miteinander verbunden bleiben. Im sogenannten Zelt-Modus kann der Anwender das Tablet auch mit dem Display nach außen auf die Tastatur stecken, sodass es wie ein Convertible-Notebook aufgestellt werden kann.

Die Besonderheit beim mitgelieferten Ansteck-Keyboard ist, dass es sich um eine vollwertige Tastatur in Edelstahl-Optik und mit Hintergrundbeleuchtung handelt. Das Tastatur-Dock enthält zudem einen zusätzlichen Akku und erweitert die Laufzeit des Toshiba Z20t dem Anbieter zufolge auf bis zu 17,4 Stunden.

Das Tablet wiegt knapp 726 Gramm und ist 9 Millimeter dick. Das Gehäuse ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt. Mit Keyboard kommt das Gerät auf insgesamt 1,5 Kilogramm. Die Ultrabook-Tablet-Kombination soll noch im Januar im Handel verfügbar sein. Die Preise beginnen bei etwa 1400 Dollar. Die teuerste Konfiguration kostet rund 1900 Dollar.




Die Kollegen der ITespresso-Schwestersite Gizmodo hatten auf der CES vor Ort bereits Gelegenheit, sich das Portégé Z20T ausführlich anzuschauen. Ihre Eindrücke haben sie in diesem Video zusammengefasst.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Tablets aus? Testen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf ITespresso.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen