MobileX AG hat ihr Angebot für Mobile Workforce Management aktualisiert

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Mobile Workforce Management (Bild: MobileX AG)

Die Software-Suite liegt nun in Version 4.0 vor. Sie richtet sich in erster Linie an Firmen mit 50 und mehr Servicetechnikern im Feld. Für sie hat der Hersteller unter anderem die Möglichkeit zur mobilen Materialbestellung eingeführt. Außerdem lässt sich die Mobile-X-Suite nun über eine Schnittstelle komfortabel ans SAP-CRM anbinden.

Die MobileX AG hat Version 4.0 ihrer Software-Suite für Mobile Workforce Management vorgelegt. Sie bietet wie bei solchen Updates üblich einen größeren Funktionsumfang als ihre Vorgänger und bringt einige Verbesserungen für bestehende Funktionen. Neu ist, dass die beiden Standardbausteine mobileX-MIP und mobileX-Dispatch über eine zertifizierte Schnittstelle zu SAP CRM for Service verfügen. Dadurch lassen sich CRM-spezifische Funktionen, etwa Kostenvoranschläge und Dienstleistungsmaterial auch im Modul mobileX-MIP nutzen.

Anbindung an Bing Maps im Disponenten-Modul der Software der MobileX AG (Bild: MobileX)
Anbindung an Bing Maps im Disponenten-Modul der Software der MobileX AG (Bild: MobileX)

Außerdem können Servicetechniker nun im Windows Client von mobileX-MIP for Field Service verbrauchtes Material noch direkt vor Ort über das mobile Endgerät nachbestellen, wobei sie aus externen Katalogen ebenso wie aus Lagerlisten wählen können. Durch eine neue Backend-Schnittstelle lässt sich durch sie nun auf Basis des Materialverbrauchs nun zudem auch komfortabel der Einbau oder Wechsel von Geräten oder Zubehör dokumentieren. Außerdem sehen Techniker nun auf Basis der Informationen aus dem Backend, zum Beispiel SAP aber auch Microsoft Dynamics NAV, auch Garantiezeiten für Geräte. Sie können Kunden so direkt Auskunft geben, ob es sich noch um einen Garantiefall handelt oder eine Rechnung zu erwarten ist.

Die Mitarbeiter in der Zentrale profitieren bei mobileX-Dispatch von Verbesserungen für die grafische Einsatzplanung. Disponenten können mit der neuesten Version nun zum Beispiel Feiertagskalender aus dem Backend importieren und als Zeitregeln bei der Planung berücksichtigen. Außerdem werden Vorgangsketten, wie sie in SAP bereits definiert sind, nun auch in mobileX-Dispatch berücksichtigt. Damit ist sichergestellt, dass zuerst zu erledigende Schritte auch dann noch zuerst erledigt werden, wenn der Disponent den Termin des Technikers für den zweiten Schritt nach vorne verlegt.

Mobile Workforce Management (Bild: MobileX AG)

Bei der mit Karten verknüpften Einsatzplanung wurde für Version 4.0 von der MobileX AG die Anbindung von Bing Maps verbessert. Laut Anbieter ist damit eine bessere Geocodierung möglich und wurde die grafische Darstellung deutlich verbessert. Das ist auch deshalb wichtig, weil Disponenten sowohl in einer Listen- als auch einer Kartenansicht arbeiten können. In jedem Fall werden ihnen Wegzeiten und Prioritäten angezeigt. Auf diese Informationen können sie dann zurückgreifen, um per Drag and drop den optimalen Einsatzplan zu erstellen – der dann stets umgehend mit den Informationen auf den mobilen Endgeräten des Servicepersonals abgeglichen wird.

Ebenfalls hilfreich ist hier, dass sich durch die Überarbeitung der HR-Schnittstelle zu SAP nun zusätzliche Funktionen, beispielsweise neue Ressourcentypen und deren Hierarchien, nutzen lassen. Sie ergänzen die bereits vorhandenen Funktionen, die die Qualifikation von Technikern einfacher abbilden. Indem so nicht nur die Verfügbarkeit und die zurückzulegende Wegstrecke, sondern auch die Qualifikation und Eignung des Servicepersonals für den Disponenten – ohne dass er darüber fachlich Bescheid wissen muss – durch einfache Farbschemata dargestellt werden, verkürzt sich nicht nur die reguläre Planung, sondern ist auch die flexible Reaktion bei Notfällen erheblich einfacher.

Schließlich unterstützt der mobileX-MIP Server in Version 4.0 nun Microsoft SQL Server 2012. Die erfolgte Umstellung auf den JBoss Wildfly Application Server und die aktuelle Java-Version SE8 sorgt laut Anbieter zudem für eine stabilere und leistungsstärkere Plattform.

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