Lenovo baut modulare Minirechnerreihe Thinkcentre Tiny aus

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Lenovo Thinkcentre Tiny (Bild: Lenovo)

Die schon im Oktober zur VMWorld angekündigten Systeme für den Betrieb in virtuellen Umgebungen sind jetzt erhältlich. Sie werden als Thin Clients und im klassischen Desktop-PC-Format zangeboten. Mit den Modellen Think Centre M53, M73, M83 und M79 ergänzt der Hersteller die bereits bestehende M-Serie.

Lenovo erweitert seine Thinkcentre M-Serie wie angekündigt und ergänzt die Neuheiten noch um die Variante M79. Die modular ausbaubaren Mini-PCs können je nach gewählter Ausstattung als Thin Client oder klassischer Business-Desktop arbeiten. Sie lassen sich mit dem “Thinkcentre Tiny-in-One” kombinieren. Dazu werden die Thinkcentre-Modelle M73 Tiny und M53 Tiny einfach auf der Rückseite des 23-Zoll-Monitors des Tiny-in-One eingeschoben.

Lenovo Thinkcentre Tiny (Bild: Lenovo)
Die Desktops aus Lenovos Serie “Diskcentre M Tiny” sind kaum größer als ein DVD-Laufwerk (Bild: Lenovo).

Das ermöglicht Lenovo zufolge “einfache und kostengünstige Upgrades, ohne die Notwendigkeit, das Display austauschen zu müssen”. Nach Angaben des chinesischen Herstellers lassen sich mit den Thin-Client-Lösungen Management- und Wartungskosten einsparen, weil Firmen nur einzelne Teile statt ein gesamtes PC-System austauschen müssen.

Die Thin-Client Modelle M73 und M53 sind mit einem auf Linux beruhenden Thin-Client-Betriebssystem oder Windows Embedded Standard 7 erhältlich. Die in Zusammenarbeit mit Devon IT entwickelte Software Lenovo Terminal Manager (LTM) soll IT-Abteilungen bei Aufbau, Verteilung und Verwaltung einer Virtual Desktop Infrastructure helfen. Alle Mitglieder der M-Serie werden mit System-Management-Tools ausgeliefert, die Hard- und Software kontrollieren können und so zum Beispiel helfen, Systemkühlung und Lüfterlautstärke zu optimieren.

Die Geräte M53 und M73 sind als anpassbare Montage- und Upgrade-Lösung für Thin Clients vorgesehen. Das M83 dagegen ist ein voll ausgestatteter Mini-Desktop-PC,. Er ist ebenfalls als flexible Montagelösung konzipiert und mit Intel-Core-Prozessor der vierten Generation ausgestattet (wahlweise von Core-i3 bis Core-i7). Er kann über einen optionalen zweiten Displayport-Anschluss bis zu drei angeschlossene Displays bedienen.

Zu den im Herbst gezeigten Produktneuheiten ist noch der M79 hinzugekommen. Diesen hat Lenovo mit AMD Accelerated Processing Units (APUs) der A-Serie ausgestattet. Er kommt wahlweise mit SSD- oder Hybrid-Laufwerken. Lenovo bietet ihn als Mini-PC und als Mini-Tower an. Auch er kann über einen zukaufbaren Zweit-Displayport mit drei Screens betrieben werden.

Speicher und Ports lassen sich bei allen Versionen modular ausbauen. Der Thinkcentre M53 Tiny kostet in der kleinsten Konfiguration 415 Euro netto (inlusive MWst also 493,85 Euro), der M73 Tiny 455 Euro (brutto 541,45 Euro), der M83 Tiny ist ab 575 Euro (684,25 Euro) im Handel und der Mini-Tower M83 TWR/SFF ab 606 Euro (721,14 Euro brutto). Der M79 wird im kommenden Jahr ausgeliefert, der Preis steht noch nicht fest.

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