Videoüberwachung Periscope Pro läuft nun auch unter OS X 10.10 Yosemite

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Die Software kann Aufnahmen nach Interaktion mit Bewegungsmeldern oder aufgrund von Geräuschen anstoßen. Sie lässt sich auf beliebige Kameras und Auflösungen einstellen. Die Aufzeichnungen können lokal oder bei Dropbox ablgelegt werden. Zur Einführung von Version 2.3 kostet diese vorübergehend 19,99 statt 49,99 Dollar.

Zipzacmac hat seine für den Mac gedachte Videoüberwachungs-Software Periscope Pro auf Version 2.3 aktualisiert und bietet sie zum Einführungspreis von 19,99 Dollar an. Der Normalpreis liegt bei 49,99 Dollar. Wie lange die Software vergünstigt zu haben ist, gibt der Hersteller nicht bekannt. Das Programm ist auf der Website des Herstellers sowie über iTunes erhältlich.

Periscope Pro Screen
Periscope Pro zeichnet per Webcam oder beliebiger anderer Kamera auf (Bild: Zipzapmac).

Das Programm nutzt, sofern es nicht auf andere Kameras konfiguriert wird, die Webcam des verwendeten Mac-Geräts, etwa die im Displayrahmen des Macbook Pro. Da es auch auf IP-Kameras zugreifen kann, kann aber auch jedes andere internetfähige Überwachungssystem wie eine IP- oder WLAN-Cam eingebunden werden. Entsprechend lassen sich verschiedene Kameraauflösungen einstellen. In der aktualisierten Version wurde zudem der Support für MJPEG-Kameras verbessert.

Die Aufnahme kann manuell, zeitgesteuert oder durch Auslöser wie Bewegungsmelder oder Sound erfolgen. Die Empfindlichkeit der Trigger ist frei einstellbar. Für die neue Version hat Zipzapmac zudem den Bewegungsmelder und die Geräuscherkennung verbessert. Beide Funktionen nutzen nun zudem weniger Ressourcen als in der Vorversion. Die Videoclips lassen sich lokal auf der Festplatte oder in einem Dropbox-Ordner ablegen. Per Internet kann der Benutzer sie dann von überall aus aufrufen.

Dass die Webcam gerade aufzeichnet, lässt sich durch Klicken eines “Candid Camera”-Buttons verbergen. Die Software nimmt auch dann Videos auf, wenn sich der Rechner im Screensaver- oder Lock-Modus befindet.

Zipzapmac verspricht, in seiner Wissensdatenbank, eine Möglichkeit zu schaffen, die Aufzeichnungen auch mit einer iOS-App anzusehen. Derzeit ist das aus der Ferne nur über HTML oder die Mac-Applikation möglich. Die Beschränkung der Dateigröße für einzelne Aufzeichnungen auf 500 MByte, so der Hersteller auf Nutzeranfragen, werde zudem über kurz oder lang noch einem durchgehenden Streaming weichen.

Tipp der Redaktion: Videoüberwachung ist aufgrund gesunkener Preise und verbesserter Technik für immer mehr Einsatzbereiche interessant. Allerdings sind im professionellen Umfeld einige Aspekte im Vorfeld zu bedenken, damit das Projekt ein Erfolg wird. D-Link-Spezialist Robert Rudolph erklärt im Expertenbeitrag für ITespresso, worauf es ankommt.

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