Bressner Technolgy erleichtert KMU die Nutzung von Skype for Business

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UCBox Express (Bild: Bressner Technology)

Skype for Business, das derzeit noch Microsoft Lync heißt, soll sich mit der UCBox des bayerischen Microsoft-Partners in weniger als einer Stunde installieren lassen. Sie bringt dafür eine auf den Einsatz in KMU ausgerichtete Konfiguration mit. Preise werden zum Verkaufsstart im Januar 2015 bekannt gegeben.

Die Firma Bressner Technology aus Gröbenzell bei München bietet ab Januar mit UCBox kleinen Unternehmen eine Möglichkeit, Microsofts kommendes Unified-Communications-Angebot Skype for Business zu nutzen. Bisher war das aufgrund des erforderlichen Aufwands und Know-hows schwierig, Bressner verspricht nun mit seiner Appliance, die Einrichtung binnen einer Stunde möglich zu machen. Verkauft wird die UCBox ab Januar 2015, dann werden auch Preise genannt.

UCBox Express (Bild: Bressner Technology)
Soll für “die schnellste Lync-Installation weltweit” sorgen: Die UCBox (Bild: Bressner Technology)

Die UCBox Express ist ein vorinstallierter Lync-Server, über den sich sogar ohne Hilfe von Fachpersonal eine vollständige UC-Lösung für Videokonferenzen aufsetzen und in die vorhandene IT-Infrastruktur einpassen lässt. UCBox Express basiert auf Windows Server 2012 R2, Lync Server 2013 Standard Edition und SQL Express Database. Voraussetzung sind allerdings Active Directory und die erforderlichen Lync-Lizenzen.

Im Laufe des Jahres 2015 soll das Angebot um weitere Module ergänzt werden, etwa die UCFeatureBox als Telephony Gateway und die UCEgdeBox für die Verbindung der UC-Infrastruktur mit externen Kommunikationskanälen. In dem Bereich hat die Firma Bressner bereits ausreichend Erfahrung, kann sie doch als einer der Experten in Deutschland auf den langjährigen Vertrieb von Enterprise VoIP Gateways und vor allem früher schon ISDN-, Fax- und Media-Karten zurückblicken.

Im Datenblatt (PDF) verspricht das Unternehmen selbstbewusst die “schnellste Lync-Installation weltweit”. Die UCBox übernimmt unter anderem die Erstellung der Lync-Topologie, erzeugt die Active-Directory-Kennungen und Gruppen für Lync und die Zusatzsoftware FonComfort und installiert falls erforderlich die Certification Autority.

Manuell eingegeben werden muss lediglich der Server-Name. Außerdem ist die Konfiguration statischer IP-Adressen, die Aufnahme des Servers in die Active-Dirctory-Domäne sowie die Konfiguration regionaler Einstellungen erforderlich. Im Laufe des Installationsprozesses sind zudem drei Neustarts manuell vorzunehmen.

Microsoft selbst versucht ebenfalls, seine Kommunikationslösungen zu vereinfachen. Mit der geplanten Umbenennung von Lync in Skype for Business wird auch die Bedienung von Skype in die Unternehmenslösung Lync integriert. Skype for Business soll zudem die bisherigen Funktionen um wichtige Sicherheits- und Compliance-Features ergänzen. Die sichere Einbindung in Unternehmensnetze, die Lync bisher schon bietet, soll natürlich beibehalten werden.

[mit Material von Martin Schindler, silicon.de]

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