TP-Link liefert Access Point EAP120 mit Cluster-Funktion

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TP-Link EAP120 Access Point (Bild: TP-Link)

Der EAP120 verwaltet bis zu 24 WLAN-Zugriffspunkte. Der Business-Access-Point soll so Drahtloszugang über weite Flächen ermöglichen, ohne bei jedem neuen Verbindungspunkt erneut die Zugangssicherheit prüfen zu müssen. Die Verwaltungssoftware teilt automatisch Frequenzband und Kanal zu. Bisher konnten das nur wesentlich teurere Modelle.

TP-Link bringt den WLAN-Access-Point TP-LINK EAP120 auf den Markt, der im Cluster 24 solcher Wi-Fi-Zugriffsknoten betreiben kann. Sie lenken mit ihrer Funktion “Captive Portal” die User auf eine Log-in-Seite für das gesamte Netz. Bewegen diese sich innerhalb der verschiedenen Zugriffszonen, teilt ihnen die RF-Verwaltung automatisch die passenden Funkverbindungen zu, ohne dabei die Connection zu unterbrechen.

TP-Lin EAP120 Access Point (Bild: TP-Link)
Der EAP120 lässt sich an Decken und Wänden montieren (Bild: TP-Link).

Der EAP120 verbindet die über ihn eingeloggten Drahtlosgeräte per Gigabit-Ethernet mit dem kabelgebundenen Firmennetzwerk. Er lässt sich an der Wand oder der Decke anbringen und kann per PoE (Power over Ethernet nach IEEE 802.3af) mit Strom versorgt werden, benötigt also keine zusätzlichen Leitungen oder Netzteile.

Er erreicht eine Übertragungsleistung von bis zu 300 MBit/s und verbindet Geräte in den Standards 802.11b, g und n (b und g mit den jeweiligen Höchstwerten 11 beziehungsweise 54 MBit/s; erst bei 802.11n erreicht der Access Point seinen Bestwert von 300 MBit/s).

In der zentralen WLAN-Konfiguration für den Cluster weist der Administrator erst den “Master-Zugang” zu. Die weiteren Access Points (bis zu 24 EAP120) können dann über dessen Web-Benutzeroberfläche konfiguriert und gesteuert werden. Hier wird auch der Zugang über das Captive Portal geregelt, das automatische RF-Management an- und ausgeschaltet oder Multi-SSID im Netz gesteuert. Bis zu acht SSIDs sind zugelassen.

Die im EAP120 eingebaute Zugangskontrolllösung kann Nutzer über Passwörter oder User-IDs zuordnen, sichern und abrechnen. Die Kommunikation ist im WEP-, WPA- oder WPA2-Modus verschlüsselt. Auch eine Userverwaltung über 802.1x ist möglich.

TP-Link EAP120 Anschlüsse (Bild: TP-Link)
Der EAP120 kann per PoE oder wahlweise per Netzkabel mit Strom versorgt und über RJ45-Ports via Gigabit mit dem Firmennetz oder einer Konsole verbunden werden (Bild: TP-Link).

Der Indoor-Access-Point lässt sich über einen Hauptschalter ein- und ausschalten und kann über einen Reset-Knopf zum Neustart gebracht werden. Das Gerät lässt sich über SNMP im Netz abfragen und steueren oder über Telnet kontrollieren. Auf dem Master des Clusters lässt sich die in den EAP120 integrierte HTTP/HTTPS-Oberfläche nutzen.

Das 18 mal 18 mal 4,75 Zentimeter große Gerät funkt mit zwei internen 4-dBi-Omni-Antennen zwischen 2,4 und 2,4835 GHz. Die Leistungsaufnahme gibt der Hersteller mit 4,4 Watt an. Der unverbindliche Verkaufspreis liegt bei 149 Euro. Der EAP120 ist ab Januar 2015 erhältlich. Im Lieferumfang sind Deckenhalterung, Montagebausatz, Power-Adapter, CD, Handbuch und Schnellanleitung enthalten. Für den Betrieb ist Windows ab Version XP erforderlich.

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