Asus bringt 20 Zoll großen Business-All-in-One Asuspro AiO A4310

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Asuspro AiO A4310 (Bild: Asus)

Der Hersteller bietet drei Varianten des Asuspro AiO A4310 an: Zwei ohne und eines mit Touch-Display. Sie unterscheiden sich zudem in der Prozessor-Ausstattung. Immer an Bord sind 4 GByte Arbeitsspeicher, eine-500 GByte-Festplatte zahlreiche Schnittstellen sowie eine 2-Megapixel-Kamera im Rahmen über dem Display.

Asus hat drei Varianten des All-in-One-PCs Asuspro Aio A4310 vorgestellt. Der Nachfolger des AIO ET2013 kommt mit 4 GByte Arbeitsspeicher (DDR3 in 1600 MHz Taktung), 500 GByte großer Festplatte (ein SATA-Harddrive mit 7200 U/min) und einem Tray-in-Supermulti-DVD-Leser- und -Brenner. Das 20 Zoll große Display im Format 16 zu 9 löst 1600 mal 900 Bildpunkte auf.

Asuspro AiO A4310 (Bild: Asus)
Drei Versionen des Asuspro AiO A4310 sollen vor allem Unternehmens-IT aufrüsten, bei der bereits Betriebssystemlizenzen vorhanden sind (Bild: Asus).

Die Varianten A4310-B146M und A4310-B147M nutzen als zentrale Recheneinheit den Intel Pentium G3240T mit zwei Rechenkernen und 2,7 GHz Grundtaktfrequenz, der A4310-B146M nutzt den Intel Core-i3-4150T mit ebenfalls zwei Kernen aber 3 GHz Grundtaktfrequenz. Außerdem ist immer ein Intel-H81-Chipsatz verbaut. Und während der A4310-B147M mit Touch-Oberfläche arbeitet, sind die beiden anderen Varianten nur mit berührungsunempfindlichen Displays ausgestattet.

Als Schnittstellen stehen ein ein Gigabit-Ethernet-Port, einmal HDMI, zweimal USB 3.0, dreimal USB 2.0, ein 6-in-1-Kartenleser, Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss sowie VGA out und RS-232 bereit. Außerdem kann der All-in-One A4310 von Asus per WLAN (802.11 b/g/n) in ein Netzwerk eingebunden werden. Eine 2-Megapixel-Kamera im Rahmen über dem Display dient der Videotelefonie, zum Beispiel per Skype, ein externes 90-Watt-Netzteil der Stromversorgung. Asus verspricht geringe durch das ausgelagerte Netzteil gernige Temperaturentwicklung und damit leisen, lüfterlosen Betrieb sowie lange Lebensdauer auch im 24-Stunden-Betrieb.

Die drei Asuspro-All-in-One-PCs im 20 Zoll-Format lassen sich mit Standfuß auf dem Tisch platzieren oder mit vier Schrauben per VESA-Halterung an der Wand montieren. Sie wiegen jeweils 6,3 Kilogramm und sind 49,6 mal 37,1 mal 2,2 bis 5,6 Zentimeter groß.

Alle Modelle werden ohne Betriebssystem ausgeliefert. Diese muss daher – wenn nicht schon vorhanden – extra dazugekauft oder als Freeware (etwa Linux oder FreeDOS) installiert werden. Der A4310-B146M ist zur unverbindlichen Preisempfehlung von 529 Euro erhältlich, der A4310-B147M mit Touch-Oberfläche kostet 519 Euro und der A4310-B145M ist für 479 Euro im Handel. Asus bietet 24 Monate Herstellergarantie mit Abhol- und Bringservice.

Mit den Asus-Neuvorstellungen vergleichbar ist etwa der Lenovo ThinkCentre M73z, der ebenfalls mit 4 GByte Arbeitspeicher und 500 GByte großer Festplatte, aber zusätzlich Windows 7 Pro ausgeliefert wird. Er ist online mit einem Intel Pentium G3220 mit 3 GHz Takt und WLAN (802.11n) bereits ab 379 Euro erhältlich. Zwar bietet er sechs USB-2.0-Anschlüsse, dafür aber keinen mit USB 3.0; auch HDMI und RS-232 sucht man hier vergeblich.

Eine weitere Alternative sind je nach anvisiertem Einsatzzweck auch All-in-Ones mit Android. HPs günstigster Vorstoß in dieser Richtung, das schon für knapp 300 Euro erhältliche Slate 21, kann aber aufgrund der sparsamen Ausstattung nicht mithalten. Bildschirmspezialist AOC bietet inzwischen ebenfalls All-in-One-PCs mit Android an. Er bietet Modelle mit 22- und 24-Zoll an und statte sie besser als HP mit Hardware, schafft aber dennoch einen Preis unter 400 Euro zu erreichen. Und Windows oder Linux lässt sich dort immer noch nachinstallieren.

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