Microsoft Ventures Accelerator präsentiert sieben Start-ups

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Microsoft Ventures Berlin

Sieben deutsche Start-ups haben auf der Demo Night des Risikokapitalzweiges von Microsoft ihre Geschäftsideen demonstriert. Sie zeigten dabei unter anderem Ideen rund um Smart Home, Social Recruiting und E-Payment. Jetzt werden Bewerbungen für die dritte Runde angenommen. Die Unternehmen der Runde Zwei sind bereits zu hundert Prozent folgefinanziert.

Die Start-ups, die seit vier Monaten in den Räumen des Microsoft Ventures Accelerator in Berlin an ihren Geschäftsideen arbeiten, haben nun auf einer Demo Night vor mehr als 250 Investoren, Mentoren und der Berliner Start-up-Szene die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert. Die Unternehmensgründungen Brightup, Firstbird, Flowtap, Kelsen, Payever, Wunderflats und Videopath arbeiten an Machine Learning, Mobility, dem Internet der Dinge und intelligenter Vernetzung im Haus der Zukunft.

Microsoft Ventues Accelerator Berlin (Bild: Microsoft)
In den Räumen von Microsofts Ventures Acclerator in Berlin arbeiten Firmengründer an ihren Geschäftsideen (Bild: Microsoft).

Die nach der Grundinvestition flügge gewordenen Jungunternehmen starten in die Folgefinanzierungsphase mit weiteren Investoren und werden in die freie Wirtschaft entlassen. Marius Sewing, “CEO-in-Residence” bei Microsoft Ventures Accelerator Berlin erklärt das Schulungsprogramm der Microsoft-gestützten Kaderschmiede: “Die Start-ups sind durch einen intensiven Prozess gegangen. Sie haben alle wichtigen unternehmerischen Fragestellungen zu Markteintritt, Business-Strategie und den Aufbau einer intelligenten, Cloud-gestützten Infrastruktur durchlaufen. Zudem haben wir unsere Start-ups mit Investoren, Mentoren, Partnern und Kunden aus unserem globalen Ökosystem vernetzt, so dass sie für den Aufbau ihres Business bestens gerüstet sind.”

Der vor einem Jahr ins Leben gerufene Microsoft Ventures Accelerator soll junge Unternehmen in ihrer Gründungsphase unterstützen. Sie erhalten dazu innerhalb ihres viermonatigen Aufenthalts Unterstützung von 30 Mentoren aus Industrie, Start-up-Szene und IT-Experten auf den Gebieten Technologie, Design, Business-Development, Marketing und Personalpolitik. Die Gründungshelfer von Microsoft verzichten anders als viele andere Acceleratoren auf Anteile an den Gründungen. Sie hoffen allerdings darauf, dass die Start-ups zumindest zum Teil auf Microsoft-Technologie setzen.

Die für die zweite Runde ausgewählten Unternehmen aus mehr als 500 Bewerbern aus 65 Ländern sind die Firma Brightup aus Hamburg (sie entwickelt Lösungen rund um Smart-Home-Technologien), das Unternehmen Firstbird aus Baden in Österreich (es bietet ein webbasierendes Empfehlungstool für das Recruiting), das Wiener Unternehmen Flowtap, das Machine Learning mit mobilen Technologien kombiniert, um Verkaufsteams im Außendienst mit Unternehmensdaten zu versorgen, Kelsen, das einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt hat, der Big-Data- und Machine-Learning-Technologien nutzt, um rechtliche Fragen unmittelbar zu beantworten und dabei vorhandene Rechtsfälle und menschliche Interaktion nutzt, um Ergebnisse im Lauf der Zeit zu verbessern sowie der Zahlungsdienst Payever.

Der Wohnungsvermittler Wunderflats aus Berlin tritt mit Rooming an, um in Kooperation mit Universitäten rund um den Globus einen internationalen Marktplatz für die Vermittlung von möblierten Unterkünften auf Zeit ins Leben zu rufen. Und Videopath entwickelt einen Videoplayer und die dazugehörigen Autorentools, mit denen Unternehmen und Anbieter von Video-Tutorials interaktive Videos erstellen, veröffentlichen und das Benutzerverhalten analysieren können.

Bis zum 1. Februar 2015 können sich nun weitere Start-ups über die Webseite des Microsoft Venture Accelerators für eine Teilnahme bewerben.

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