Kaspersky ermöglicht privaten Anwendern zentrale Verwaltung mehrerer Geräte

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Total Security Multi Device

Mit der nun erhältlichen “Multi-Device”-Edition von Kaspersky Total Security werden Desktops ebenso wie Mobilgeräte vor Gefahren aus dem Internet geschützt. Eine gemeinsame Web-Oberfläche hilft, alle Maschinen zu kontrollieren. Heuristische Funktionen und Maßnahmen zum Diebstahlschutz sind ebenfalls Teil des Leistungsumfangs.

Kaspersky bringt mit Total Security – Multi-Device eine Software zum Sicherheitsmanagement über mehrere Betriebssystemplattformen hinweg. Damit lassen sich Geräte mit Windows, OS X, Android, iOS und Windows Phone absichern. Das Produkt ist Nachfolger des Kaspersky-Angebots “Pure” und wurde bereits Ende September angekündigt. Es kommt aufgrund aktueller Ereignisse und Nacharbeiten erst jetzt auf den Markt.

Hinzugekommen sind zudem ein Schutz für Webcams vor Spionen, ein erneuerter Passwort-Manager, Online-Backup, Kindersicherung und die Möglichkeit, Aktivitätsspuren zu löschen. Ebenfalls neu ist eine Anti-Blocker-Technologie gegen sogenannte Ransomware.

Kaspersky Total Security Multi Device (Bidl: Kaspersky)

Der von Kaspersky verfolgte Ansatz, bis zu fünf Geräte unabhäbngig von dem darauf laufenden Betriebssystem über eine zentrale Steuerung per Web zu sichern, liegt im Trend. Andere Anbieter, etwa Symantec, haben ihn ebenfalls schon aufgegriffen. Der Dienst Norton Security kostet für einen Nutzer allein 39,99 Euro, die Lizenz für bis zu fünf Nutzer 59,99 Euro.

Allerdings ist darin im Gegensatz zum Kaspersky-Angebot zum Beispiel keine Backup-Möglichkeit enthalten, die muss extra hinzugebucht werden. Und während Symantec die zentrale Verwaltung als Teil des abopflichtigen Webdienstes “New Norton” vermarktet, positioniert Kaspersky die Online-Plattform zur Verwaltung der abgesicherten Geräte eher als Teil des Produktes.

Bei Kaspersky Total Security – Multi Device hat jetzt zudem auch die Funktion für den sicheren Zahlungsverkehr, die es bislang nur in anderen Produkten des russischen Herstellers gab, hat Einzug in das Mehrsysteme-Paket gefunden. Während der Transaktion werden alle Aktivitäten gefiltert, die nicht im Zusammenhang mit dem Bezahlsystem stehen; eine virtuelle Tastatur, mit der Keylogger keinen Zugriff auf die eingegebenen Daten erhalten hilft, Passwörter nicht an die Außenwelt zu verlieren.

Der Aktivitätsmonitor “System Watcher” kann zudem herausfinden, ob laufende Software ungewöhnliche Kommunikationsmuster aufweist und damit, ob es sich um eine Malware handelt. Und die Funktion zur Datenvernichtung hilft, einzelne Informationen unwiderruflich zu entfernen.

Auf Android-Betriebssystemen ist das Verbergen von Kontakten, Anrufen, SMS-Nachrichten und Protokollen per Tastendruck möglich. Eingehende Anrufe und SMS-Nachrichten lassen sich zudem benutzerdefiniert filtern.

Total Security – Multi-Device ist ab sofort in Deutschland und Österreich für 69,95 Euro sowie in der Schweiz für 91 Franken verfügbar. Die Lizenz gilt für ein Jahr und fünf Geräte. Ihre Laufzeit beginnt mit Eingabe des Lizenzschlüssels.

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